A Project by Felix Hemme

März 2010

Rückblickend war der erste Abend des Monats schon mal verschwendet: Bei einer Besprechung der Handball-Region Lüneburger-Heide zum „Tag der Niedersachsen“ in diesem Sommer in Celle hatten wir uns ein schönes Konzept erarbeitet, das dann leider an der mangelnden Unterstützung des Handball-Verbandes Niedersachsen scheiterte. Andere Sportarten, wie Beach-Volleyball, erhielten große finanzielle Spielräume von ihren Verbänden, um im Französischen Garten Spielflächen einzurichten und ihre Sportart aktiv zu bewerben. Leider wurde hier vom HVN verpasst, den Handball-Sport angemessen in Szene zu setzen.

Für den Arbeitskreis TGM/TGW/SGW der Niedersächsischen Turnerjugend (NTJ) sollte ich in diesem Jahr noch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit (ÖA), vor allem der Homepage, tätig werden und besuchte daher den Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit in Worpswede. Untergebracht war ich mit zwei meiner TGW-Mannschaftskameraden gemeinsam in einem Zimmer der örtlichen Jugendherberge, was schon mal einen guten Start in das Wochenende versprach. Neben der Arbeit auf der Homepage beschäftigten wir uns auch mit dem Kommunikationsverhalten von Kindern und Jugendlichen, den so genannten „Digital Natives“. Besonders konstruktiv diskutiert wurde „Was bedeutet das Web 2.0 für die Turnerjugend“ und daher war es auch kein Wunder, dass nach dem Wochenende neben @FelixHemme und @Erlebnischris mit @Olli0815, @DonPanne, Hansen0815 und @DerTurntiger vier neue Accounts bei Twitter verfügbar waren. Außerdem konnte ich meinen 500. Tweet verfassen.

Nach intensiven DVD-Sichtungen für ein Sport-Doku-Projekt mit dem Rest der „Mitternachts-Imbiss Productions“-Crew in meinem Bremer Appartment ging es erstmal in einen kurzen Familienurlaub. Geschickter Weise habe ich das natürlich dem Internet nicht verraten und ein kleines Rätsel draus gemacht. Nach vielen Tips zu meinem Aufenthaltsort kamen nur falsche Antworten, wie z. B. „McDonald’s“ und „Farmville“, daher durfte ich den Preis am Ende selbst verzehren. Sehr windig war es auf der Nordseeinsel Juist, was meinem Bruder mit seiner Lenkmatte recht gut gefiel, mir aber bei meinem Abschlusstraining für den Wasa-Lauf etwas missfiel. Urlaubsfotos gibt es in diesem Fotoalbum bei Facebook.

Für den Celler Wasa-Lauf habe ich mal die roten Schnürsenkel der Nike-Kampagne „Lace up save Lives“ eingefädelt und dann die 20 Kilometer in 1 Stunde und 41 Minuten absolviert. Danach musste regeneriert werden und da bot der Fussballabend an diesem Wochenende eine amüsante Möglichkeit.

Zum St. Patrick’s Day hatte ich als Werder-Fan dann viel grüne Kleidung zur Auswahl. Vor Kniffen war ich also an diesem irischen Feiertag gut geschützt. Im Hegarty’s gab es dann auch das Festtags-Guinness zu Klängen einer echten irischen Band.

Am Wochenende wurde dann der Plan B (Bank, Bäcker, Brötchen, Bier, Bundesliga, Bochum besiegen) nicht umgesetzt sondern der NTB-Kongress in Wolfsburg mit weiteren MTV-Übungsleitern und Tujus besucht. Schon in der ersten Nacht haben mir als Nachtschwärmer die durchgehenden Öffnungszeiten der Supermärkte in der Werksstadt gefallen. Ziel des Wochenendes war jedoch die Verlängerung meiner Trainerlizenz „Turnen und Bewegungskünste“, daher besuchte ich neben Fortbildungskursen für Vorstandsmitglieder auch ziemlich kraftraubende Veranstaltungen wie  „Vom Turnen zur Show“, „Sich überschlagen in vielen Variationen“ und „Krafttraining für Turner – aber richtig“. Zur Erholung ging es in das Wolfsburger Badeland im Allerpark, wo ich besonders die Rutsche mit Zeitnahme jedem empfehlen kann. Immer mit dabei war die Affenmutti! Ob ich aber jetzt „Gib dem Affen Zucker“ oder „Ich glaube mich laust ein Affe“ öfter von den anderen Kongressteilnehmern gehört habe, weiß ich jetzt nicht mehr. Wie bei jeder Veranstaltung durfte die Fussball-Bundesliga auch hier nicht fehlen, daher informierten wir mit einem analogen Newsbulletin die Gäste in unserer Unterkunft als kleine Entschädigung dafür, dass die Bewegungsmelder in den modernen Klassenräumen sie nicht schlafen liessen. Das NTJ-Medienteam hat beim Kongress einige gute Interviews geführt und die in einem dreiteiligen Video veröffentlicht, das Ihr am Ende dieses Videos, mit einigen Impressionen der Veranstaltung, bei den Vorschlägen finden könnt.

Die Zeit zum nächsten Wochenende habe ich überbrückt mit einer Sitzung der Handball-Abteilung, dem Erstellen der MTV-Fanseite bei Facebook und viel Freude über die Rückkehr des Daily Source Codes mit einer sensationellen Episode und meinen ersten prominenten Follower. „Twitter“ ist neben „Pferdewürstchen“ auch das Stichwort für die Eröffnung der Osterwiese in Bremen: Hätte es das Feuerwerk gegeben, so hätte ich das nach meiner Anmeldung über das online-Netzwerk exklusiv mit meiner Begleitung von der Dachterrasse des Prizeotels verfolgen können. Bei Regen gab es ärgerlicher Weise nur kostenfrei Beck’s in der Lounge zu geniessen.

Zum Monatsabschluss ging es mit @Lenn6790 nach Tübingen, um meinen Bruder wieder zurück in den Norden zu holen. Einen Vorteil hatte Süddeutschland zu der Zeit auf jeden Fall: Reichlich Sonne! Aber der Umzug musste gemacht werden, daher galt es den gemieteten Iveco Daily zu beladen, um schnell wieder unterwegs in Richtung Norden zu sein. Auf mich wartet ja auch noch das DHB-Video-Projekt, das vor dem Abbau der Schnitträume auf Grund von Umbaumaßnahmen im GW2 der Uni Bremen beendet werden musste.

2 Antworten

  1. Pingback: Juni 2010 « Felix Hemme's Blog

  2. Pingback: Jahresrückblick 2010 « Felix Hemme's Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s