A Project by Felix Hemme

Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012

„Freude am Fahren“ war trotz dichtem Nebel an einer Brücke über der Boxengasse im Start-Ziel Bereich des Nürburgrings zu lesen. Das betraf uns heute nicht, denn wir waren zum Laufen da: Der 6. Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 stand an! Nach meiner erfolgreichen Teilnahme an dieser Veranstaltung 2009 in Weezen, wo ich überraschend Platz 750 von fast 6.000 Läufern belegte, spielte in diesem Jahr bei der doppelten Teilnehmerzahl die Platzierung eine noch geringere Rolle. 8° C, Nebel mit Sichtweiten unter 30 Metern und Regen trugen ihren Teil zur Motivation bei. Über 2.000 Teilnehmern waren die Umstände wohl zu widrig und blieben schon mal dahoam. Wir nicht!

Mit dabei beim vermutlich härteste Hindernislauf Deutschlands am Nürburgring war auch Jörn Wunderlich aus Lauf-Team der Schottenröcke, mit dem ich auch schon die 20km beim Celler Wasa-Lauf in diesem Jahr abgerissen habe. Gut zwei Kilometer mehr und 30 Hindernisse lagen heute am Nürburgring vor uns. Die 21,6km-Laufstrecke verlief auf der Rennstrecke, dem Kiesbett und umliegenden Wiesen, sowie matschigen Waldgebieten. Dazwischen galt es immer wieder spektakuläre Hindernisse zu überwinden, die vielsagende Namen trugen, wie „Wadenkiller“, „Schlammassel“ oder „FinalDestination“, einem Hindernis mit 10.000 Autoreifen, acht Überseecontainern, 12×7 Meter Kletternetz, 30 Strohballen auf 25 Metern. Die Namen der Hindernisse und der genaue Streckenverlauf sind auf dem StrongmanRun-Blog detailliert nachzulesen.

Obwohl das erste Hindernis erst nach 2,5 km auf dem Plan stand, stauten sich die Menschenmassen schon davor an einem zu engen Parkplatztor. Es ging kaum voran. Fast eine Stunde kostete uns das Warten dort und an anderen Hindernissen insgesamt. Anders als andere Läufer kürzten wir nicht ab! Schließlich hatten wir auch für alle Hindernisse voll bezahlt. „Grüne Hölle“ wird der Nürburgring auch genannt und „Grüne Hölle“ war an diesem 5. Mai definitiv auch Programm: Nur 9.167 von 9.962 gestarteten Läufer erreichten am Ende des Tages unter den widrigen Bedingungen das Ziel. Jörn und ich waren 4:01:28 unterwegs, was für mich Platz 5701 bedeutet.

Medial ist die ganze Veranstaltung recht gut begleiten worden. Neben den Fotos von sportfotograf.com kann man auch bei Finisher Clip den Zieleinlauf als Online-Video sehen. Meinen Zieleinlauf aus drei verschiedenen Blickwinkeln und die Vollendung meiner ersten Runde findet Ihr hier. Zwischen jedem Clip kommt Werbung, aber es lohnt sich das durchzustehen. Alle Fernsehberichte sind schon jetzt auf dem StrongmanRun-Blog zusammengefasst. Außerdem lohnt sich ein Blick auf youtube: Viele Läufer waren mit Helm- und Brustkameras unterwegs und diese Videos findet Ihr dort.

Fisherman’s Friend StrongmanRun: Eine Erfahrung, die man auch noch ein weiteres Mal machen sollte! Davongekommen bin ich glimpflich mit Schürfwunden an den Knien und einem Muskelkater in den Handgelenken vom vielen Vierfüßlergang durch Kiesbett und Schlamm. Ich liebäugle daher schon mit einer Anmeldung zum Fisherman’s Friend StrongmanRun 2013. Die Voranmeldung ist schon ausgefüllt! Darüberhinaus hat der ganze Schlamm meiner Haut auch ganz gut getan. Wer traut sich noch dabei zu sein, wenn es wieder heißt: Freude am Laufen!?

Der nächste Hindernislauf 2012 steht aber auch noch auf dem Programm: Am 17. Juni 2012 reisen einige Schottenröcke und ich zum Harzer Keiler Run nach Hörden in den Harz.

 

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