A Project by Felix Hemme

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„Don’t hassel the Hook“

Aus einem lustigen Vorschlag für ein Geschenk zu meinem Geburtstag hat mein Bruder bitteren Ernst gemacht! Daher waren wir vor gut einer Woche in Manchester, England und haben uns im dortigen Opera House „Peter Pan“ angesehen! „Warum fliegen zwei junge Männer nach Großbritannien und schauen sich dort ein Märchenspiel an?“ wird sich der ein oder andere sicher fragen. Die Antwort ist einfach: „Weil Superstar David Hasselhoff darin den Captain Hook spielt!“

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Superstar trifft es sicher nicht ganz, besonders da der Begriff durch die inflationäre Nutzung im Deutschen Privatfernsehen leider viel an Glanz eingebüßt hat. Ich kann überzeugt den Begriff „Megastar“ verwenden, denn wie dieses Video von Davids 60. Geburtstag aus dem vergangenen Jahr zeigt, ist das Interesse an ihm auch Jahrzehnte nach seinen größten Erfolgen ungebrochen!

Mit „Baywatch“ flimmerte David in der erfolgreichsten US-amerikanischen Fernsehserie in 144 Ländern über die Mattscheiben und wurde zeitweise weltweit von über einer Milliarde Menschen pro Woche gesehen. Schon seine erste Fernsehserie „Knight Rider“ erreichte in meiner Jugend Kultstatus und auch jüngeren Generationen sind Michael Knight und KITT auch heute noch bekannt, wie man bei diesem Video von „The Dome 55“ sehen kann. Besonders der Knight Industries Two Thousand hat es einigen Bastlern angetan, so findet man auf der Seite myKITT.de alles zum perfekten Tuning eines Pontiac, mit dem man dann später mit anderen KITTs Kolonne fahren kann z.B. durch Moers.

Uns Deutschen ist David sicherlich am besten durch die Wiedervereinigung Deutschlands bekannt. Dass das nicht allein sein Verdienst gewesen ist, hat er ja mittlerweile in seiner Autobiografie eingeräumt, aber der Auftritt am „Brandenburger Tor“ in der Blinke-Jacke ist für jeden Staatsbürger der Bundesrepublik sicher eine wertvolle Erinnerung. Viele weitere Welthits haben Generationen von uns Deutschen geprägt, so soll z.B. Dirk Nowitzki bei Freiwürfen immer an Songs von David denken. Ob ihm „Looking for Freedom“, „Crazy for You“ oder „Jump in my Car“ durch den Kopf geht, ist nicht bekannt. Die Liste der Welthits ist schließlich lang!

Fast alles hat David schon gemacht, so auch in mehr oder weniger erfolgreichen Filmen mitgespielt. Durch seine Rolle in „Der SpongeBob Schwammkopf Film“ kannten den Megastar aus meiner Jugend glücklicherweise auch meine Handballkids. Es gibt wenige, die von sich behaupten können, in Kinofilmen sich selbst zu spielen. Nicht umsonst hat David einen interessanten deutschsprachigen Fan-Club in Graz, mit dem ich natürlich beim nächsten Österreichischen Bundesturnfest einmal versuchen werde ein Treffen zu vereinbaren.

Diese Video hat Florian von einem Besuch des Pantos überzeugt, daher waren wir am 9. Januar 2013 im eindrucksvollen und gut gefüllten Opernhaus. Das Plakat deutet schon an, dass die ganze Vorstellung auf „The Hoff“ zugeschnitten ist und das war dann auch so mit Anspielungen auf seine unerklärlich hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland, einer kurzen Unterhaltung mit seinem Wunderauto KITT und der Einbindung einiger seiner Songs in den Verlauf des Stückes. Darum herum wurde dann die Geschichte von „Peter Pan“ vor bunter Kulisse mit viel Musik und Komik gebaut.

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Via Twitter/Foursquare und Facebook habe ich es ja schon verraten, dass wir im Anschluss an die Vorstellung David noch kurz gesprochen und Fotos gemacht haben. Natürlich haben wir ein wenig unseren German-Bonus bei unserem Nationalhelden genutzt. Sehr professionell erfüllte er vorher noch alle Autogrammwünsche, bevor er Fotos mit uns und weiteren Fans schoss und danach wahrscheinlich wegfuhr. Aber das haben wir schon nicht mehr gesehen, da wir uns doch ein wenig über unseren kurzen Austausch mit „The Hoff“ gefreut haben. Leider lässt die Qualität der Fotos etwas zu wünschen übrig. Das ist halt die Front-Camera des iPhones, die zusätzlich mit der Dunkelheit am dunklen Bühneneingang in der Seitenstraße zu kämpfen hatte. Davids Personal Assistant Nick hatte sich noch als Fotograf angeboten, aber ich hatte alles schon so weit eingestellt, denn es musste ja schnell gehen.

Damit konnten wir nach vielen Jahren eine versäumte Gelegenheit David persönlich zu treffen nachholen. Bei einem Konzert in den frühen 90ern in der Bremer Stadthalle hatte unsere Mutter nämlich ein Programmheft der Veranstaltung mit einem Stern im Innenteil erworben, der uns zu David bei der Performance zu „Limbo Dance“ auf die Bühne gebracht hätte. Damals gab es aber noch kein Internet über das wir mit einem Foto davon hätten angeben können, daher haben wir das nicht gemacht, lautete glaube ich damals unsere Begründung oder so.

Seit Sonntag sind die Vorführungen beendet und David erholt sich mit seiner Freundin auf Barbados. Über Twitter und Facebook hält David die Hoff-Netzgemeinde darüber aktuell auf dem Laufenden. Lohnenswert ist auf jeden Fall immer ein Blick auf DavidHasselhoff.com. Im dortigen Shop gibt es auch den Hoffee-Mug, den ich gut gebrauchen könnte, wenn ich Kaffee trinken würde. Schon letztes Jahr habe ich ja beim Holländischen Karneval in Bergen in roten Badeshorts schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was für ein großer Fan ich bin. Schade, dass das mit Davids Umzug nach Völkersen, in den Heimatort seiner Vorfahren, nicht geklappt hat, denn das liegt ja fast auf meiner wöchentlichen Route. Da könnte ich mir dann auch unsere wertvollen Schallplatten von ihm signieren lassen. Mit Unterschriften auf den heute gängigen Musikverbreitungs-Materialien ist das ja eher nicht möglich und mit den zu den Ohrwürmern gehörenden überwiegend sinnfreien Youtube-Videos leider auch nicht.

Am Abend der Vorstellung haben wir auch noch weitere Bundesbürger getroffen, die nur wegen David rübergeflogen sind und ihren Manchester-Aufenthalt um den „Peter Pan“-Besuch herum organisiert haben. 2013-01-09 14.04.04Nach dem Ende der „Peter Pan“-Aufführungsreihe gibt es zwar keinen richtigen Grund mehr Manchester anzusteuern, dennoch kurz einige Worte zu unseren 48 Stunden in der City: Untergebracht waren wir im Hatters Hostel mit dem Opera House in angenehmer Gehdistanz. Das Personal ist sehr freundlich und hat uns auch den Weg zum Old Trefford, dem Stadion von Manchester United gerne aufgezeigt. Das Frühstück dort ist aber, wie einiges an britischem Essen was wir ausprobiert haben, nicht zu empfehlen. Ein McDonald’s befindet sich zum Glück in Reichweite. Das haben wir auch mehrmals angesteuert. Amerikanisch geht halt immer, daher gibt es gute Burger auch im Brew Dog, 2013-01-08 11.07.37wo die Brauexperimente für meine deutschen Geschmacksnerven abenteuerlich aber nicht so gelungen sind. Hin- und Rückflug haben wir über Ryanair gebucht. Bis auf die sehr pünktliche Schließung der Gepäckannahme und die auffallend viele Werbung jeder Art während des Fluges gibt es eigentlich nichts zu beanstanden. Um die letzten britischen Pfundmünzen noch loszuwerden, haben wir uns auf dem Rückflug nach Bremen eins der angepriesenen Rubbellose gekauft. Ein großer Spaß für die ganze Familie und nur zu empfehlen, denn ein Rubbellos kommt selten allein! Als kleines Schmankerl war auf diesem Flug noch ein Pläuschen mit den mitreisenden Fahrern vom Ryanair-Bahnradteam drin, die wir am Abend dann bei den Sixdays in der ÖVB-Arena wiedergesehen haben.


Jahresrückblick 2012

Einige von Euch erinnern sich sicher noch an meinen ganz privaten Jahresrückblick 2010. Das war ein Haufen Arbeit, daher bin ich damit auch erst im Februar 2011 fertig geworden. Im Folgejahr habe ich damit gar nicht erst angefangen und da ich gerade auch nicht „up to date“ mit meinen aktuellen Blogeinträgen bin, habt Ihr so etwas wie 2010 vorerst nicht mehr zu befürchten.

Durch meine eingeschränktere Nutzung von Facebook, aber weiterhin exzessive Nutzung von Twitter findet Ihr bei den dortigen Konten vieles, was mich im fast vergangenen Jahr neben der Uni bewegt und vor allem in Bewegung gehalten hat: Handballspieltage, Extrem-Hindernisläufe, Turnfeste und Meisterschaften. Neben zahlreichen ehrenamtliche Aktivitäten in Sportgremien und -veranstaltungen habe ich mich aber auch gerne von Werder jedes Spiel aufs neue überraschen lassen und konnte mit Deutschland bei der Fußball-WM und der Olympiade mitfiebern. Zu einigen Großveranstaltungen in Bremen habe ich es nicht geschafft, aber wenigstens den traditionellen Freimarktsbesuch konnte ich mit dem Rest der Familie durchführen, was ausgewählte Haushalte in der ganzen Welt mit unserer Seasons’s Greetings-Card mitgeteilt bekommen haben.

Vieles, wie den Krebstod meiner Großtante oder meinen Auffahr-Autounfall ohne Personenschaden aber mit wirtschaftlichem Totalschaden an meinem Polo findet Ihr dort jedoch nicht und auch den Verkauf unserer Bremer Wohnung, in der ich meine beiden ersten Lebensjahre verbracht habe, oder die Gründung meiner Firma findet ihr im Netz nur angeteast. Mein online-Verhalten hat sich doch deutlich gewandelt in den letzten Jahren, aber ich werde auch weiterhin gerne und intensiv Öffentlichkeit generiere für Themen und Veranstaltungen, die mich interessieren!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den zahlreichen Lesern dieser Seite recht herzlich bedanken! Ein besonderer Dank gilt allen, die auf das Paypal-Spendenkonto dieses Blogs etwas überwiesen haben! Ich habe den Betrag noch ein wenig auf die Höhe meiner Trikotnummer in Dollar und die gleiche Anzahl an Cents aufgerundet um mir zu Weihnachten einen Wunsch zu erfüllen: Ich bin in das Produzenten-Geschäft eingestiegen und bin Producer der Episode 472 „Conheads in Mexico“ der „No Agenda Show“! Die Sendung mit dem ehemaligen MTV-VJ Adam Curry und dem Journalisten John C. Dvorak ist ein Tag vor Weihnachten am 23. Dezember 2012 live ausgestrahlt worden und steht in iTunes weiterhin zum Download bereit. Ein ausgiebiger Blogbeitrag zu dem besten Podcast im Universum ist für 2013 geplant. Damit Ihr auch ja nichts verpasst, lohnt sich also immer wieder ein Blick auf die Facebook-Fanseite zu meinem Blog und meinen Twitter-Feed, über die ich die Veröffentlichung neuer und nachgepflegter Blogbeiträge immer umgehend kommuniziere.

Die letzte Veranstaltung 2012 ist wie jedes Jahr am 31. Dezember der MTV-Silvesterlauf in Winsen (Aller)! Aktuell bin ich noch leicht verschnupft, aber werde es mir nicht nehmen lassen an der 33. Ausgabe dieser Veranstaltung meines Vereins teilzunehmen. Falls Ihr es nicht mehr nach Winsen (Aller) in den Start/Ziel-Bereich schafft, seid Ihr herzlich eingeladen meinen Lauf über mein Runtastic-Profil zu verfolgen und mich darüber anzufeuern. Jeden Klick, auch bei Facebook, bekomme ich während des Laufs als akustisches Signal direkt aufs Ohr.

Wenn wir uns nicht mehr persönlich sehen sollten, wüsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013!

* Am 04. Januar 2013 habe ich die Formatierung dieses Blogbeitrags zur besseren Lesbarkeit optimiert und einen Direkt-Link zur Episode 472 des angesprochenen Podcasts eingepflegt.


Vielen Dank für die Glückwünsche!

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Zu meinem Geburtstag haben mich auf vielen verschiedenen Wegen zahlreiche Glückwünsche erreicht! Dafür möchte ich mich auf diesem Weg recht herzlich bedanken! Ich habe mich darüber sehr gefreut!

Meinen Geburtstag habe ich wie an vielen Stellen angekündigt in Bremen verbracht. Im IMG_2447Kreise der Familie gab es erst hanseatische Kost im Friesenhof, dem Lieblingsrestaurant meiner verstorbenen Eltern in Bremen, und nach einem Rundgang über den Bremer Weihnachtsmarkt ging es beim Schlachte-Zauber, dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt an der Weser, bei leichtem Schneefall gemütlich weiter. Dort herrschte dann auch das zu meinem Lieblings-Geburtstagsgeschenk passende maritime Flair! Aber dazu mehr, wenn es soweit ist!

Für die Geburtstagspost habe ich mir dann gestern ausgiebig Zeit genommen. Nochmal vielen Dank! Unter den vielen privaten Zuschriften, waren auch einige von Firmen und Vereinen. Eine möchte ich an dieser Stelle gerne veröffentlichen, da ich diese, neben vielen privaten Glückwünschen, recht originell umgesetzt finde:

Werder Bremen


Mein viertes Landesturnfest kann losgehen!

Nach dem Turnfest ist vor dem Turnfest! Eine Formulierung, die diese Tage bei mir gar nicht besser beschreiben kann. Letzte Woche noch aktiv in Österreich auf dem Bundesturnfest, beginnt morgen in Osnabrück mein Einsatz als Volunteer beim 15. Niedersächsischen Landesturnfest. Seit Anfang der Woche ist die Vorfreude bei Teilnehmern und Organisatoren deutlich zu spüren. Das Interesse am niedersächsischen Sporthöhepunkt des Jahres steigt weiterhin stetig an, das zeigt nicht nur die gestern Abend überschrittene 1000-Fan-Marke der Facebook-Seite. Vom 20. bis 24. Juli 2012 ist Osnabrück nicht nur die Sporthauptstadt des Landes Niedersachsen: Die mitwirkenden Landesturnverbänden aus Bremen und Schleswig-Holstein machen das Landesturnfest sogar zu der größten Norddeutschen Breitensportveranstaltung! Neben 20.000 Turnerinnen und Turnern werden 300.000 Gäste in der Friedensstadt erwartet.
Als Facebook-Reporter im Presse-Team des Niedersächsischen Turner-Bundes werde ich meine Erfahrungen aus meinem Einsatz als ARD-Eventreporter und Blogger mit einbringen und Euch über die offizielle Facebook-Seite mit aktuellen Informationen und Fotos versorgen! Falls Ihr also in Osnabrück mit einem Smartphone in der Tasche unterwegs sein solltet, lohnt es sich, ab und zu mal einen Blick auf die Seite zu werfen. Falls Ihr es nicht nach Osnabrück schafft, könnt Ihr Euch dort auf dem Laufenden halten. Besser ist es aber natürlich, wenn Ihr selber mal einen Abstecher in die Friendensstadt einlegt!
Als passionierter (Micro-) Bloggern (und um mit den Accounts nicht durcheinander zu kommen) werde ich wohl mehr Nachrichten über meinen Twitter-Kanal versenden. Diese könnt Ihr auch im „Breaking News“-Bereich dieses Blogs nachlesen.
Ich freue mich schon auf mein viertes Niedersächsisches Landesturnfest! Der Countdown läuft! Ich habe gepackt! Im Prinzip kann es jetzt schon losgehen: Erlebnis Turnfest – Die Vielfalt entdecken!


Österreichisches Bundesturnfest 2012

Fotos: Matthias „Schmees“ Krüger

Nach Salzburg 2001 und Linz 2006 fand in diesem Jahr in Innsbruck mein drittes Österreichisches Bundesturnfest statt. Wettertechnisch war es ganz anders als die anderen: Wenig Sonne, viel Regen. Zweiteres glücklicherweise aber überwiegend erst, wenn wir uns abends gegen 20 Uhr mit dem letzten Bus auf den Rückweg zu unserem Zelt im Ferienparadies Natterer See machten. Dieser mehrfach prämierte Campingplatz hatte wirklich einiges gegen das nächtliche schlechte Wetter zu bieten: So konnte ich mich nach dem morgendlichen Handtuchtrockenföhnen in einer schicken Einzelkabine mit Spiegel und Waschbecken fit für den Tag machen. Und wenn mal keine Kabine frei war, konnte man sich die CaraMo-Expo, Europas größte Ausstellung von Camping-Caravaning- und Wohnmobil-Miniaturen, regengeschützt ansehen, die in Mitten der Kabinen über den ganze 1. Stock des modernen Gebäudes aufgebaut war. So richtig warm wurde es auf dem Rest des Geländes nicht, was mich aber nicht davon abhielt am letzten Tag meine Haake-Beck-Badeinsel für einen kleinen Törn im Natterer See entlang der Badegerätschaften fit zu machen. Das schlechte Wetter hat uns also nichts anhaben können. Vielleicht hat es mich sogar ein wenig beflügelt, als ich eines Tages in den frühen Morgenstunden das Nuletten-Brötchen, ein Nutellabrötchen mit Bulette, erfand. Es war unvermutet köstlich, daher testete ich im Rahmen der Frühstückstauglichkeit auch das Nähnchenschnitzel-Brötchen. Wenn sich das in Bremen zu testende Nisch-Brötchen nun ebenso frühstückstauglich erweist, steht meiner Welt-Frühstücksimbissrevolution nichts mehr im Wege.

Die ersten Tage haben wir jedenfalls genutzt, um die dreifache Olympiastadt Innsbruck zu erkunden. Eine Stadtrallye, die uns unser MTV-Vereinsvorsitzender Florian Hemme mit auf den Weg gegeben hat und die ausdrücklich ohne digitale Hilfsmittel bearbeitet werden durfte, hielt uns neben unseren eigenen Plänen auf Trab. Eine Aufgabe beinhaltete den Auftrag, dass wir verkleidet als berühmte Österreicher vor dem Rathaus ein Foto machen sollten. Auf die Frage nach berühmten Österreichern schlug der junge Mann in der Tourismus-Information vor, dass wir uns alle die Haare nach oben stylen und als ein österreichischer Nationalspieler verkleiden sollten. „Arnautoviç ist Gott!“, fügte er hinzu. Ein Werder-Trikot hatte ich natürlich dabei. Bei der kostengünstigen Erkundung der Stadt mit der Brücke über dem Inn half uns die Innsbruck-Card, mit der wir für einen Pauschalpreis über mehrere Tage kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besichtigen konnten. Neben vielen Gebäuden aus der Zeit Kaiser Maximilians I., wie das Goldenes Dachel und die Hofkirche ging es hoch hinaus: Die 148 Stufen auf den Stadtturm waren kein Problem, für die Vier-Schanzen-Tournee-Schanze Bergisel gab es eine Lift und um den wundervollen Blick auf Innsbruck von der 2334 hohen Hafelekarspitze zu genießen nahmen wir mit unseren Papierfliegern im Gepäck gleich die Nordkettenbahn. Bei der Auffahrt mit der Seilbahn konnte man einen guten Blick auf den Nordkette Singletrail, eine der berühmtesten Bike-Strecke Europas, werfen. Dafür muss man schon ein wenig verrückt sein. 

Deutlich sportlicher wurde es für uns im zweiten Teil der Woche: Über mehrere Tage hinweg absolvierten wir den Turnfest-Wahl-Vierkampf. Meine Disziplinen waren traditionell Sprint, Weitsprung, Schwimmen und Sprung.Die letzte Disziplin war übrigens die einzige, die alle MTV-Turner absolvierten und ich griff dort im direkten Vergleich mit 9,5 die meißten Punkte ab. In der Gesamtwertung habe ich den 19. Platz in meiner Altersklasse erreicht. Recht wohl gefühlt habe ich mich übrigens beim Schwimmen im Landessportcenter bzw. der Olympiaworld. Dort hingen im Eingangsbereich Fotos des Heeres Leistungssportzentrum 6 und den Österreichischen Olympioniken aus Vancouver 2010. Alle waren fast angezogen wie ich, denn das Heer hat wohl die gleiche Erima-Kollektion wie der MTV. Als kleines Schmankerl, da es das auf unseren Turnfesten nicht gibt und als Vorbereitung auf die jährliche Teilnahme der Schottenröcke am Ausschießen des Schützenkönigs in Winsen (Aller), haben wir an einem Wettbewerb im Schießen teilgenommen: 40-Schuss Luftgewehr stehend. Ganz ohne Training eine interessante Erfahrung. Mit 162 Ring landete ich am Ende in meiner Altersklasse auf Platz 4. Leider konnte ich meine beiden Zehner aus dem Probedurchlauf nicht wiederholen. MTV-intern reichte es für Platz 1 mit meiner Cowboy-Schießtechnik. Fotos von unseren Leistungen haben wir keine gemacht, aber dafür endlich mal wieder reichlich Videos. Ein erster Zusammenschnitt ist schon seit Sonntag im Netz zu finden:

Video: 

(Einige wundern sich vielleicht über den Studio-Namen zu Beginn des Trailers. Nein, ich bin nicht übergeschnappt. Seit Mitte Mai gibt es die Felix Hemme Medien Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Bremen. Der Trailer wurde mit Equipment dieser Firma erstellt, daher erscheint der Name dort.)

Obwohl wir in dem Trailer bestens für einen Festumzug gerüstet aussehen, wurde dieser wegen des andauernden Regenfalls am Samstag abgesagt. Weitere allgemeine Informationen entnehmt Ihr bitte der Presseschau, die ich ab heute an meine Einträge anschließe. Dieser Bereich wird dann bei Bedarf aktualisiert.

Innsbruck ist jedenfalls eine Reise wert. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass 88% der Innsbrucker mit ihrer Lebensqualität zufrieden sind. Die Stadt habe ich außerdem als sehr international wahrgenommen. Neben den üblichen Seniorengruppen haben Pfadfinder und Turner in dieser Woche das Stadtbild geprägt. Viele verschiedene Nationen haben wir wahrgenommen, u.a. war bei einer Gruppe der UNO-Summer-School auch eine junge Dame aus Louisville, KY, meinem Austauschstaat, dabei, für die der nette Akkordeonspieler vor dem Stadtturm erstmal Oh Susanna anstimmte. Innsbruck hat schon was.

Presseschau:

www.mtv-fichte.de

www.celleheute.de

Celler Kurier vom 15. August 2012


Harzer Keiler Run 2012

Zum 111. Jubiläum hat sich der TV Hörden etwas ganz besonderes ausgedacht: Einen Extrem-Cross-Lauf durch die Feldmark rund um Hörden am Harz. Erfahren hatte ich von der Veranstaltung über einen Kontakt beim Turnkreis Osterode, der mir die diesen 1.Harzer Keiler Run empfahl. Eigentlich sollten noch zwei weitere Orientierungsläufer vom MTV „Fichte“ am Veranstaltungstag mit dabei sein, aber krankheitsbedingt steuerten die Schottenröcke zum dreiköpfigen Team „Flying Hirsch“ nur zwei starke Teilnehmer hinzu. Vor Ort traf man gleich auf bekannte Gesichter und Laufgruppen vom Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 am Nürburgring, die ebenfalls an dem heutigen, möglicherweise härtesten Extrem Crosslauf in Norddeutschland teilnehmen wollten.

Die Strecke umfasste einen Rundkurs von 7,33km vom Sportplatz durch die Kastlandschaft am Fuße des Harzes. „Auf den Spuren des Keilers“ mussten insgesamt 18 Hindernisse, die teils natürlich vorhanden und teils künstlich angelegt waren, durch ein Naturschutzgebiet gelaufen werden. Eine Runde war als „Frischlingsfährte“ ausgeschrieben. Der Parkour konnte aber auch dreimal abgelaufen werden und die isnsgesamt 20km wurden dann als „Keilerfährte“ in einer neuen Klasse bewertet. Nur 300 Meter der Strecke waren geteerte Straße, die nur kurzzeitig den unebenen Untergrund aus Kies und Waldboden unterbrachen.

Für diese außergewöhnliche Laufveranstaltung zum Vereinsjubiläum haben sich die Organisatoren richtig was einfallen lassen! Um 11 Uhr wurde an diesem Sonntag zur Jagd geblasen, im Anschluss der Startschuss für den Lauf mit einer Schrotflinte abgegeben und danach ging es noch recht fröhlich los. Viel hatte ich von dem Lauf schon wegen des Startgeldes von 29€ (39€ Keilerfährte), was im Vergleich zu ähnlichen Hindernisläufen nur die Hälfte ist, nicht erwartet. Dafür bekam man aber doch richtig viel geboten, so sprang ich über brennendes Stroh, kletterte über einen mit Holzstämmen beladenen Truck, sprang 2 Meter in einen schlammigen Fischteich und tauchte unter Baumstämmen durch. Eine ausführlichere Streckenbeschreibung findet Ihr in den Berichten auf  mtv-fichte.de und celleheute.de. Auf meinem Blog veranschaulichen wir die Hindernisse der Strecke mit einem Video:

Von Geschicklichkeit über Klettern und Springen, sowie Schwimmen und Schnelligkeit wurde entlang einer landschaftlich schönen Strecke alles gefordert. Einige mussten sich noch mehr ins Zeug legen, wie ein Läufer, der in der „Keilersule“ (im Video ca. 3:16) seinen Schuh samt Zeitmessungschip verlor. Fast 10 Minuten kramte er im Schlamm umher, bis er beides fand und mit jenem Schuh in der Hand halbbarfuß die restliche Strecke bewältigte.

Als erster aus dem Team durchlief ich nach 48:23 Minuten das Ziel auf den Sportplatz in Hörden und landete auf Platz 17. in der Frischlingsfährten-Wertung. Gemeinsam mit Martin Finke und Guido Masche erlief ich für „Flyining Hirsch“ den 3. Treppchenplatz. Heiße Kiste, Jungs!

Weitere Impressionen vom 1. Harzer Keiler Run findet Ihr auf der offiziellen Homepage.

Vertreten bei diesem Lauf war auch das Ratzeputz-Team-Celle, die weitere Fotos in einem Facebook-Fotoalbum veröffentlicht haben.

Da unsere dreckige Lauf-Karriere ja 2009 mit dem Ratzeputz-Team-Celle in Weezen begann, warteten wir noch bis alle Celler zurück im Ziel waren. Das führte allerdings auch dazu ,dass wir ohne Blessuren, aber mit einem ordentlichen Sonnenbrand  nach dem guten Wetter nach Hause fuhren. Trotzdem kommen wir gerne wieder, denn neben Erfahrung haben wir auch jede Menge gute Erinnerungen mitgenommen.
 

Presseschau:

Celler Kurier (Titelseite und Artikel aus dem Innenteil) vom 8. Juli 2012
Cellesche Zeitung vom 9. Juli 2012

Mit Twitter in das ZDF

Wie Ihr sicher schon durch nervigen Aufforderungen im Radio zum Mitdiskutieren auf Facebook-Seiten oder das blau-weiße Icon in vielen Print-Werbungen gemerkt habt, machen die traditionellen Medien immer mehr Gebrauch von den sozialen Online-Netzwerken. Auch im Fernsehen wird des Öfteren probiert „das Internet“ mit einzubinden und, abgesehen von einer gescheiterten Vorabendsendung, klappt das auch an vielen Stellen schon sehr gut. So hat das ZDF seine Sendung Das Aktuelle Sportstudio, ein recht traditionelles Format, dezent mit Social Media angereichert. Seit längerer Zeit schon wird der Schütze für das Torwand-Duell mit den prominenten Gästen am Ende der Sendung durch außergewöhnliche, fußballerische Beiträge bei der Video-Plattform Youtube ermittelt.

Merkwürdige und teils grenzwertige Retweets über den Twitter-Account der Sendung, ließen mich immer ein wenig daran zweifeln, dass das Konto wirklich offiziell ist. Dennoch nahm ich folgende Frage an die Follower ernst:

Zuvor geisterten Meldungen von der Innenministerkonferenz durch die Medien, dass Ticketpreise erhöht und Stehplätze in den Fussballstadien abgeschafft werden könnten, wegen der Sicherheit. Als regelmäßiger Ostkurven-Besucher mit den Green-Bulls-Allertal habe ich mich natürlich um die Stimmung in meinem Wohnzimmer gesorgt. Meine ausformulierte Frage wurde dann auch in der Sendung vom 2. Juni 2012 behandelt:

Der Twitter-Account @ZDFSportstudio ist also definitiv offiziell.

Wem die Tweeteinblendung zu unscharf war, kann die Formulierung meiner @-Reply, die doch ein wenig von der Fassung des Moderators Sven Voss abweicht, hier nachlesen. Falls Ihr noch nicht bei Youtube zurückgespult habt, könnt Ihr die vorweggenommene Antwort von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf meine Frage direkt hier finden. Die gesamte Sendung gibt es in voller Länge auch in der empfehlenswerten ZDF-Mediathek und zum Download als Podcast bei iTunes zum immer wieder ansehen.


Presseschau StrongmanRun

In den örtlichen Medien gab es einige Berichte von unserer Teilnahme am Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012. So viele, dass sich schon wieder ein Blogeintrag lohnt.

Zuerst wurden die wichtigen Informationen zu unserer Teilnahme auf der Vereinshomepage mtv-fichte.de veröffentlicht. Hinweise dazu gab es auf den offiziellen Seiten bei Facebook und Twitter. Über die offiziellen Netzwerkseiten der Schottenröcke wurde ebenfalls auf den Bericht via Facebook und Twitter hingewiesen. (Den entsprechenden Artikel im Mitteilungsblatt der Gemeinde Winsen (Aller) kann ich wegen eines Spaltenumbruchs aus technischen Gründen leider hier nicht zur Verfügung stellen.)

Schnell berichtete auch CelleHeute.de über unsere Leistung. Den kompletten Artikel könnt Ihr auf celleheute.de nachlesen.

Auf der Titelseite Lokalsport der Wochenendausgabe vom 12./13. Mai 2012 (Nr. 111/196. Jahrgang) berichtete die Cellesche Zeitung über den StrongmanRun mit einer starken Überschrift.

Der Celler Kurier druckte einen Bericht mit Foto gleich auf die Titelseite der Ausgabe vom 16. Mai 2012 (Nr. 20/28. Jahrgang).


Mit dreckigen Klamotten und Matsch-beschmiertem Gesicht  im Internet und auf den Titelseiten der lokalen Zeitungen. Schmutziger kann die Berichterstattung über mich wohl kaum noch werden.


Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012

„Freude am Fahren“ war trotz dichtem Nebel an einer Brücke über der Boxengasse im Start-Ziel Bereich des Nürburgrings zu lesen. Das betraf uns heute nicht, denn wir waren zum Laufen da: Der 6. Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 stand an! Nach meiner erfolgreichen Teilnahme an dieser Veranstaltung 2009 in Weezen, wo ich überraschend Platz 750 von fast 6.000 Läufern belegte, spielte in diesem Jahr bei der doppelten Teilnehmerzahl die Platzierung eine noch geringere Rolle. 8° C, Nebel mit Sichtweiten unter 30 Metern und Regen trugen ihren Teil zur Motivation bei. Über 2.000 Teilnehmern waren die Umstände wohl zu widrig und blieben schon mal dahoam. Wir nicht!

Mit dabei beim vermutlich härteste Hindernislauf Deutschlands am Nürburgring war auch Jörn Wunderlich aus Lauf-Team der Schottenröcke, mit dem ich auch schon die 20km beim Celler Wasa-Lauf in diesem Jahr abgerissen habe. Gut zwei Kilometer mehr und 30 Hindernisse lagen heute am Nürburgring vor uns. Die 21,6km-Laufstrecke verlief auf der Rennstrecke, dem Kiesbett und umliegenden Wiesen, sowie matschigen Waldgebieten. Dazwischen galt es immer wieder spektakuläre Hindernisse zu überwinden, die vielsagende Namen trugen, wie „Wadenkiller“, „Schlammassel“ oder „FinalDestination“, einem Hindernis mit 10.000 Autoreifen, acht Überseecontainern, 12×7 Meter Kletternetz, 30 Strohballen auf 25 Metern. Die Namen der Hindernisse und der genaue Streckenverlauf sind auf dem StrongmanRun-Blog detailliert nachzulesen.

Obwohl das erste Hindernis erst nach 2,5 km auf dem Plan stand, stauten sich die Menschenmassen schon davor an einem zu engen Parkplatztor. Es ging kaum voran. Fast eine Stunde kostete uns das Warten dort und an anderen Hindernissen insgesamt. Anders als andere Läufer kürzten wir nicht ab! Schließlich hatten wir auch für alle Hindernisse voll bezahlt. „Grüne Hölle“ wird der Nürburgring auch genannt und „Grüne Hölle“ war an diesem 5. Mai definitiv auch Programm: Nur 9.167 von 9.962 gestarteten Läufer erreichten am Ende des Tages unter den widrigen Bedingungen das Ziel. Jörn und ich waren 4:01:28 unterwegs, was für mich Platz 5701 bedeutet.

Medial ist die ganze Veranstaltung recht gut begleiten worden. Neben den Fotos von sportfotograf.com kann man auch bei Finisher Clip den Zieleinlauf als Online-Video sehen. Meinen Zieleinlauf aus drei verschiedenen Blickwinkeln und die Vollendung meiner ersten Runde findet Ihr hier. Zwischen jedem Clip kommt Werbung, aber es lohnt sich das durchzustehen. Alle Fernsehberichte sind schon jetzt auf dem StrongmanRun-Blog zusammengefasst. Außerdem lohnt sich ein Blick auf youtube: Viele Läufer waren mit Helm- und Brustkameras unterwegs und diese Videos findet Ihr dort.

Fisherman’s Friend StrongmanRun: Eine Erfahrung, die man auch noch ein weiteres Mal machen sollte! Davongekommen bin ich glimpflich mit Schürfwunden an den Knien und einem Muskelkater in den Handgelenken vom vielen Vierfüßlergang durch Kiesbett und Schlamm. Ich liebäugle daher schon mit einer Anmeldung zum Fisherman’s Friend StrongmanRun 2013. Die Voranmeldung ist schon ausgefüllt! Darüberhinaus hat der ganze Schlamm meiner Haut auch ganz gut getan. Wer traut sich noch dabei zu sein, wenn es wieder heißt: Freude am Laufen!?

Der nächste Hindernislauf 2012 steht aber auch noch auf dem Programm: Am 17. Juni 2012 reisen einige Schottenröcke und ich zum Harzer Keiler Run nach Hörden in den Harz.

 


re:publica 2012

Die re:publica 2012 ist vorbei. Alle Teilnehmer mit Internetzugang bei dieser Internetkonferenz haben das Netz ja schon ausgiebig vollgeschrieben. Neben dem  ZDF haben auch zahlreiche lokale Sendern aus der ARD in ihren Nachrichtensendungen über das wichtigste Treffen der digitalen Szene in Deutschland berichtet. In den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf die #rp12 angesprochen und möchte Euch daher dieses informative Video mit einigen Interviews zu Informationszwecken nicht vorenthalten.

Nach dem Friedrichstadtpalast und der Kalkscheune im letzten Jahr, haben die Organisatoren mit der STATION-Berlin, dem ehemaligen Kreuzberger Postbahnhof, eine würdige Location für die wichtigste Konferenz rund um Blogs, Social Media und die digitale Gesellschaft gefunden. Vom 2. bis 4. Mai 2012 leiteten 270 Speaker aus 30 Ländern zahlreiche Sessions für 4.000 Teilnehmer. SPIEGEL-Online streamte einige Panels live und hat jetzt auch schon Videos auf spiegel.de veröffentlicht. Laut Veranstalter werden noch mehr Videos in der nächsten Woche auf re-publica.de zu finden sein. Werft einfach mal einen Blick auf die Seiten. Bei diesem umfangreichen Programm eine Empfehlung auszusprechen ist immer schwierig: Ich habe mir von twitternden Astronauten bis zum Web-Fail-Award über Medienrecht bis zur „Royal Revue III“ mit Nilz Bokelberg und Markus Herrmann einiges angeschaut. Alles habe ich detailliert gewittert, also werft gerne einen Blick auf meine Twitter-Seite und scrollt Euch zu dem entsprechenden Zeitraum. Überrascht hat mich aber die Subconfernce re:health, die mir gute Überlappungspunkte meines Studiums mit meinen Web-Interessen aufzeigte. Hinweisen möchte ich gerne auf dieses Entstehungsvideo der analogen Twitterwall, für die das Internet ausgedruckt wurde, und einem online-Start-up mit Bremer Beteiligung mit dem Namen EyeQuest. Rund herum um die Sessions gab es auch wieder viel zu entdecken. Wer jetzt aber wissen möchte, wie man „The Nokia Gift Maschine“ dazu bewegt ein Geschenk auszuspucken oder wie lange ein Simyo- Batterypack so hält, sollte 2013 einfach mitkommen. Bei dem „Logo for human rights“ solltet Ihr aber jetzt schon mitmachen! Ich bin da ja schon vertreten.

Nächstes Jahr probiere ich dann auch wieder ein Zimmer im Meininger Hotel zu bekommen. Berlin Tag & Nacht sieht mit dem Blick von der Dachterrasse auf das Regierungsviertel einfach gut aus.

Neben vielen Kontakten, interessanten Gesprächen und neuen Ideen habe ich auch noch einen Ohrwurm mit nach Hause gebracht. Leider ist es nicht der Titelsong der Veranstaltung von Das Kraftfuttermischwerk sondern die zwischendurch gespielte, nervige Nyan Cat:

Dieses Internetphänomen hat sogar einen interessanten Wikipediaeintrag, kann bei Bedarf auch 100 Stunden am Stück gehört werden und gibt es noch in vielen Variationen.


Berichterstattung MTV-Mitgliederversammlung

(Cellesche Zeitung vom 17. April 2012)

Mein Bericht wurde zeitnah auch auf mtv-fichte.de und celleheute.de veröffentlicht.


Celler Wasa-Lauf 2012

Am letzten Wochenende habe ich meine Urkunde vom Celler Wasa-Lauf per Post erhalten, an dem ich am 11. März 2012 teilnahm. Damit ist mein Ergebnis offiziell: Über die 20 km-Distanz bin ich 17. in meiner Altersklasse geworden! Auch die Zeit von 1:43:19 ist mit dem geringen Training, das ich betreiben konnte, sehr zufriedenstellen. Gesetzt hatte ich mir als realistisches Ziel nach der Winterpause eigentlich 1:50:00 und da bin ich ja deutlich drunter geblieben. Etwas schnelle als ich war Jörn Wunderlich, mit dem ich mich unter die mehr als 9300 Teilnehmer des Volkslaufes mischte.

Kurz vor dem Start machten vor einer bekannten örtlichen Sehenswürdigkeit, dem Celler Schloss.

(Das Foto ist Euch aber von Facebook und Twitter sicher schon bekannt.)

Der 5km-Rundkurs durch Celle bietet reichlich Abwechslung. Der ständig wechselnde Untergrund lenkt dabei aber schon sehr von der malerischen Altstadt und dem Schlossgarten ab. Auch die vierfache Wiederholung der gleichen Strecke ist gewöhnungsbedürftig, aber ich bin ja auch schon zum dritten Mal dabei. Am Ende ist man aber dann doch froh, die ganze Distanz absolviert zu haben. So schlimm war es auch nicht, wie man an unseren Gesichert kurz nach dem Zieleinlauf  sehen kann.

 An diesem Sonntag war das aber noch nicht mein letzter Einsatz für den MTV: Für mich ging es im Anschluss gleich weiter nach Hermannsburg zu einem Handballspiel meiner 1. Herrenmannschaft. Nach 20km-Laufen gönnte mir wenigstens der Schiedsrichter 2 x 2 Minuten Pause sonst hätte ich die ganzen 60 Minuten durchgespielt.

Einen Bericht zu allen MTV-Teilnehmern am Wasa-Lauf 2012 findet Ihr auf mtv.fichte.de.


Frohe Ostern!

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Bei uns sind die Eier wohl behütet! Frohe Ostern wünsche ich Euch allen!


Die Haare sind immer noch ab!

Gestern war ich etwas überrascht, mich mal wieder mit langen Haaren in der Zeitung zu sehen. Im Februar ist das im Celler Kurier ja schon einmal vorgekommen. Nach gut drei Monaten wurde jedenfalls endlich das Mannschaftsfoto unserer Handballdamen mit ihren neuen Trainingsanzügen veröffentlicht:

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Cellesche Zeitung (Nr. 67/196) vom 19. März 2012

Und um meinen kommentarfreudigen, ulkigen Freunden vorzugreifen: Ich stehe ganz links!


Sportlerehrung der Celleschen Zeitung 2011

Oder Heimatsportlerwahl. Oder 58. CZ-Sportlerwahl. Die gestrige Veranstaltung der Celleschen Zeitung im Thaers Wirtshaus hatte verschiedenen Bezeichnungen. Fest steht aber, dass die älteste Veranstaltung dieser Art in ganz Deutschland bis zum Ende spannend blieb! Über die Wahlergebnisse hat die „Cellesche“ heute mehrere Seiten verfasst. Einen kleinen Ausschnitt der Titelseite Lokalsport von diesem Wochenende möchte ich Euch nicht vorenthalten. Für den Rest des Artikels und die zahlreichen anderen Berichte mit Fotos sollet Ihr die Zeitung dann selber erwerben.

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Cellesche Zeitung (Nr. 66/196.) vom 17./18. März 2012

Auf der Homepage der CZ ist mir außerdem das gute Video-Portal aufgefallen. Die bewegten Bilder von der gestrigen Veranstaltung habe ich Euch einmal hier verlinkt.


Kurzmitteilung

Bekannt aus Fernsehen und jetzt auch Funk!

Nachdem ich ja bei dem Fernsehfilm Neue Vahr Süd mitgewirkt habe, musste ich für den Eintrag „Bekannt aus Funk und Fernsehen“ für meinen Lebenslauf das mit dem Radio noch nachholen. Bei Twitter und an der ein oder anderen Stelle im Real Life habe ich es ja schon erwähnt: Ich war Anfang des Jahres im Radio zu hören! (Fast) Deutschlandweit! Ich sprach mit dem Satiriker und Träger des Deutschen Fernsehpreises Jan Böhmermann, den Ihr wenigstens aus den zahlreichen guten Beiträgen bei der Harald Schmidt Show kennen solltet. Falls nicht, wird Euch dieses Glanzstück einen guten Eindruck vermitteln:

Aber Herr Böhmermann ist noch an einigen weiteren „Projekten“ beteiligt. Unter anderem moderiert er jeden Donnerstag im Radio die LATELINE, einen gemeinsamen Hörertalk der sieben jungen ARD-Radioprogramme. Daher ergab es sich spontan am 19. Januar 2012 in den späten Abendstunden, dass Herr Böhmermann und ich gemeinsam fern schauten. Themen waren u.a. Astro TV, ein Ausblick auf GottschalkLive mit Caro, ein kurzes Musicalquartett und eine Verkehrsmeldung mit einem recht lauten Hinz-Triller gab es auch noch. Die komplette zweistündige Ausgabe dieser LATELINE-Folge könnt Ihr Euch gestreamt anhören:

Wir schauen fern! – Sendung vom 19.01.2012

(Falls der Link irgendwann mal nicht mehr funktionieren sollte, dann gibt es die Sendung auch komplett bei iTunes zum Herunterladen.)

Redet auch Ihr mit bei den (manchmal) vorgegebenen Themen und wählt montags bis donnerstags von 23 bis 1 Uhr die kostenfreie Rufnummer 0800 – 8055555! Für weitere Informationen solltet Ihr Euch mal den LATELINE-Blog etwas genauer ansehen. Natürlich könnt Ihr jeden der vier Moderatoren anrufen um ein Gespräch zu führen, aber eine Herausforderung, wenn nicht sogar die Königsdisziplin, ist die Donnerstagssendung mit stark satirischer Prägung mit Herrn Böhmermann. Ich habe ein gut 21-minütiges Gespräch mit nur zwei Veralberungen live vor einem Millionenpublikum überstanden. Probiert ruhig mal aus, wie das bei Euch klappt.

Und warum ich den ganzen Quatsch von damals jetzt erst heute hier notiere, werden sich einige sicher fragen: Heute ist nämlich Sendestart der neuen Talkshow Roche & Böhmermann auf dem Spartenkanal zdf.kultur des Zweiten Deutschen Fernsehens und als gebürtiger Bremer unterstütze ich natürlich den in Bremen geborenen Herrn Böhmermann! Einschalten um 22 Uhr ist daher angesagt! Und falls Ihr es verpasst, habt einfach ein Auge auf meine Beiträge bei Twitter. Wenn die Sendung gut ist, wird definitiv ein Link in die ZDF-Mediathek morgen dort zu finden sein!


Sportler fliegen aus Jugendausschuss

Cellesche Zeitung (47./196) vom 24. Februar 2012


Holländischer Karneval in Bergen 2012

Im Nachhinein gab ich ein Interview via Facebook und konnte auch wieder den Namen meines Vereins geschickt unterbringen! In diesem Artikel findet Ihr das Resultat:

Cellesche Zeitung (36./196) vom 11./12. Februar 2012

Und so sah das dann am 4. Februar 2012 live nebst einem spontanen Begleiter aus meinem Verein aus:

Beide Tage war ich in diesem Jahr da! Es hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe das 2013 wiederholen zu können!


Berichte zum Neujahrsempfang der Green Bulls Allertal

Nach dem Neujahrsempfang meines Werder-Fanclubs „Green Bulls Allertal“ war die Berichterstattung in den lokalen Medien überraschend gut! CelleHeute.de berichtete ausführlich und setzte sogar den Link zu meinem Facebook-Fotoalbum von der Fan-Weihnachtsfeier im VIP-Club-Ost.

Der ortsansässige Kurier druckte folgenden Bericht:

Celler Kurier (Nr. 5/28) vom 1. Februar 2012

Und auf der Titelseite gab es das Foto etwas kleiner aber dafür in Farbe:

Alle Infos zu dem Werder-Fanclub aus dem Celler Westkreis „Green Bulls Allertal“ findet Ihr auf unserer Facebook-Seite und unserer Twitter-Seite!


Happy New Year!

Foto: Oliver Förstner

Mit dem ersten Foto 2012 wünsche ich allen Freunden und Lesern meines Blogs für das neue Jahr 2012 alles Gute, Zufriedenheit und vor allem viel Gesundheit! Ich hoffe, dass Ihr alle einen prickelnden Jahreswechsel erlebt habt! Nach dem 32. Silvesterlauf in Winsen (Aller) haben wir einen schönen Abend mit Freunden bei uns verlebt, bei dem Raclette, Gesellschaftsspiele und jede Menge Feuerwerk (jedenfalls bei den „Jungs“) für einen gelungenen Start in das neue Jahr nicht fehlen durften!

Möge 2012 für uns alle ein gutes Jahr werden!

 


2011 in review

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 7.000 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 6 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.


Hemme-Stiftung nimmt Arbeit auf

Die gemeinsame Weihnachtsfeier war gut besucht! Die Berichterstattung war wie folgt:

Cellesche Zeitung vom 14. Dezember 2011

Alle aktuellen Informationen zu unserer Arbeit gibt es auf www.WilfriedHemmeStiftung.de!


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Einladung zur gemeinsamen Weihnachtsfeier

Einladung zur gemeinsamen Weihnachtsfeier


Podiumsdiskussion: Sportvereine – Starke Partner der Ganztagsschulen

Das Projekt „Ganztagsschule und Verein“ liegt auf Kreisebene im Kompetenzbereich der Sportjugend Celle. Deswegen nahm ich am 29. September 2011 an einer Podiumsdiskussion teil, zu der die Zeitung zwar einen Fotografen entsandte, aber leider keinen Schreiberling. Die Berichterstattung zu diesem brisanten Thema fiel daher leider etwas dürftig aus:

Cellesche Zeitung vom 13. Oktober 2011

Einen Blick hinter die Kulissen lieferte die Gleichstellungsbeauftragte des KreisSportBund Celle mit ihren Aufnahmen:

Alle Informationen zu „Ganztagsschule und Verein“ gibt es hier.