A Project by Felix Hemme

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„Don’t hassel the Hook“

Aus einem lustigen Vorschlag für ein Geschenk zu meinem Geburtstag hat mein Bruder bitteren Ernst gemacht! Daher waren wir vor gut einer Woche in Manchester, England und haben uns im dortigen Opera House „Peter Pan“ angesehen! „Warum fliegen zwei junge Männer nach Großbritannien und schauen sich dort ein Märchenspiel an?“ wird sich der ein oder andere sicher fragen. Die Antwort ist einfach: „Weil Superstar David Hasselhoff darin den Captain Hook spielt!“

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Superstar trifft es sicher nicht ganz, besonders da der Begriff durch die inflationäre Nutzung im Deutschen Privatfernsehen leider viel an Glanz eingebüßt hat. Ich kann überzeugt den Begriff „Megastar“ verwenden, denn wie dieses Video von Davids 60. Geburtstag aus dem vergangenen Jahr zeigt, ist das Interesse an ihm auch Jahrzehnte nach seinen größten Erfolgen ungebrochen!

Mit „Baywatch“ flimmerte David in der erfolgreichsten US-amerikanischen Fernsehserie in 144 Ländern über die Mattscheiben und wurde zeitweise weltweit von über einer Milliarde Menschen pro Woche gesehen. Schon seine erste Fernsehserie „Knight Rider“ erreichte in meiner Jugend Kultstatus und auch jüngeren Generationen sind Michael Knight und KITT auch heute noch bekannt, wie man bei diesem Video von „The Dome 55“ sehen kann. Besonders der Knight Industries Two Thousand hat es einigen Bastlern angetan, so findet man auf der Seite myKITT.de alles zum perfekten Tuning eines Pontiac, mit dem man dann später mit anderen KITTs Kolonne fahren kann z.B. durch Moers.

Uns Deutschen ist David sicherlich am besten durch die Wiedervereinigung Deutschlands bekannt. Dass das nicht allein sein Verdienst gewesen ist, hat er ja mittlerweile in seiner Autobiografie eingeräumt, aber der Auftritt am „Brandenburger Tor“ in der Blinke-Jacke ist für jeden Staatsbürger der Bundesrepublik sicher eine wertvolle Erinnerung. Viele weitere Welthits haben Generationen von uns Deutschen geprägt, so soll z.B. Dirk Nowitzki bei Freiwürfen immer an Songs von David denken. Ob ihm „Looking for Freedom“, „Crazy for You“ oder „Jump in my Car“ durch den Kopf geht, ist nicht bekannt. Die Liste der Welthits ist schließlich lang!

Fast alles hat David schon gemacht, so auch in mehr oder weniger erfolgreichen Filmen mitgespielt. Durch seine Rolle in „Der SpongeBob Schwammkopf Film“ kannten den Megastar aus meiner Jugend glücklicherweise auch meine Handballkids. Es gibt wenige, die von sich behaupten können, in Kinofilmen sich selbst zu spielen. Nicht umsonst hat David einen interessanten deutschsprachigen Fan-Club in Graz, mit dem ich natürlich beim nächsten Österreichischen Bundesturnfest einmal versuchen werde ein Treffen zu vereinbaren.

Diese Video hat Florian von einem Besuch des Pantos überzeugt, daher waren wir am 9. Januar 2013 im eindrucksvollen und gut gefüllten Opernhaus. Das Plakat deutet schon an, dass die ganze Vorstellung auf „The Hoff“ zugeschnitten ist und das war dann auch so mit Anspielungen auf seine unerklärlich hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland, einer kurzen Unterhaltung mit seinem Wunderauto KITT und der Einbindung einiger seiner Songs in den Verlauf des Stückes. Darum herum wurde dann die Geschichte von „Peter Pan“ vor bunter Kulisse mit viel Musik und Komik gebaut.

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Via Twitter/Foursquare und Facebook habe ich es ja schon verraten, dass wir im Anschluss an die Vorstellung David noch kurz gesprochen und Fotos gemacht haben. Natürlich haben wir ein wenig unseren German-Bonus bei unserem Nationalhelden genutzt. Sehr professionell erfüllte er vorher noch alle Autogrammwünsche, bevor er Fotos mit uns und weiteren Fans schoss und danach wahrscheinlich wegfuhr. Aber das haben wir schon nicht mehr gesehen, da wir uns doch ein wenig über unseren kurzen Austausch mit „The Hoff“ gefreut haben. Leider lässt die Qualität der Fotos etwas zu wünschen übrig. Das ist halt die Front-Camera des iPhones, die zusätzlich mit der Dunkelheit am dunklen Bühneneingang in der Seitenstraße zu kämpfen hatte. Davids Personal Assistant Nick hatte sich noch als Fotograf angeboten, aber ich hatte alles schon so weit eingestellt, denn es musste ja schnell gehen.

Damit konnten wir nach vielen Jahren eine versäumte Gelegenheit David persönlich zu treffen nachholen. Bei einem Konzert in den frühen 90ern in der Bremer Stadthalle hatte unsere Mutter nämlich ein Programmheft der Veranstaltung mit einem Stern im Innenteil erworben, der uns zu David bei der Performance zu „Limbo Dance“ auf die Bühne gebracht hätte. Damals gab es aber noch kein Internet über das wir mit einem Foto davon hätten angeben können, daher haben wir das nicht gemacht, lautete glaube ich damals unsere Begründung oder so.

Seit Sonntag sind die Vorführungen beendet und David erholt sich mit seiner Freundin auf Barbados. Über Twitter und Facebook hält David die Hoff-Netzgemeinde darüber aktuell auf dem Laufenden. Lohnenswert ist auf jeden Fall immer ein Blick auf DavidHasselhoff.com. Im dortigen Shop gibt es auch den Hoffee-Mug, den ich gut gebrauchen könnte, wenn ich Kaffee trinken würde. Schon letztes Jahr habe ich ja beim Holländischen Karneval in Bergen in roten Badeshorts schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was für ein großer Fan ich bin. Schade, dass das mit Davids Umzug nach Völkersen, in den Heimatort seiner Vorfahren, nicht geklappt hat, denn das liegt ja fast auf meiner wöchentlichen Route. Da könnte ich mir dann auch unsere wertvollen Schallplatten von ihm signieren lassen. Mit Unterschriften auf den heute gängigen Musikverbreitungs-Materialien ist das ja eher nicht möglich und mit den zu den Ohrwürmern gehörenden überwiegend sinnfreien Youtube-Videos leider auch nicht.

Am Abend der Vorstellung haben wir auch noch weitere Bundesbürger getroffen, die nur wegen David rübergeflogen sind und ihren Manchester-Aufenthalt um den „Peter Pan“-Besuch herum organisiert haben. 2013-01-09 14.04.04Nach dem Ende der „Peter Pan“-Aufführungsreihe gibt es zwar keinen richtigen Grund mehr Manchester anzusteuern, dennoch kurz einige Worte zu unseren 48 Stunden in der City: Untergebracht waren wir im Hatters Hostel mit dem Opera House in angenehmer Gehdistanz. Das Personal ist sehr freundlich und hat uns auch den Weg zum Old Trefford, dem Stadion von Manchester United gerne aufgezeigt. Das Frühstück dort ist aber, wie einiges an britischem Essen was wir ausprobiert haben, nicht zu empfehlen. Ein McDonald’s befindet sich zum Glück in Reichweite. Das haben wir auch mehrmals angesteuert. Amerikanisch geht halt immer, daher gibt es gute Burger auch im Brew Dog, 2013-01-08 11.07.37wo die Brauexperimente für meine deutschen Geschmacksnerven abenteuerlich aber nicht so gelungen sind. Hin- und Rückflug haben wir über Ryanair gebucht. Bis auf die sehr pünktliche Schließung der Gepäckannahme und die auffallend viele Werbung jeder Art während des Fluges gibt es eigentlich nichts zu beanstanden. Um die letzten britischen Pfundmünzen noch loszuwerden, haben wir uns auf dem Rückflug nach Bremen eins der angepriesenen Rubbellose gekauft. Ein großer Spaß für die ganze Familie und nur zu empfehlen, denn ein Rubbellos kommt selten allein! Als kleines Schmankerl war auf diesem Flug noch ein Pläuschen mit den mitreisenden Fahrern vom Ryanair-Bahnradteam drin, die wir am Abend dann bei den Sixdays in der ÖVB-Arena wiedergesehen haben.


Jahresrückblick 2012

Einige von Euch erinnern sich sicher noch an meinen ganz privaten Jahresrückblick 2010. Das war ein Haufen Arbeit, daher bin ich damit auch erst im Februar 2011 fertig geworden. Im Folgejahr habe ich damit gar nicht erst angefangen und da ich gerade auch nicht „up to date“ mit meinen aktuellen Blogeinträgen bin, habt Ihr so etwas wie 2010 vorerst nicht mehr zu befürchten.

Durch meine eingeschränktere Nutzung von Facebook, aber weiterhin exzessive Nutzung von Twitter findet Ihr bei den dortigen Konten vieles, was mich im fast vergangenen Jahr neben der Uni bewegt und vor allem in Bewegung gehalten hat: Handballspieltage, Extrem-Hindernisläufe, Turnfeste und Meisterschaften. Neben zahlreichen ehrenamtliche Aktivitäten in Sportgremien und -veranstaltungen habe ich mich aber auch gerne von Werder jedes Spiel aufs neue überraschen lassen und konnte mit Deutschland bei der Fußball-WM und der Olympiade mitfiebern. Zu einigen Großveranstaltungen in Bremen habe ich es nicht geschafft, aber wenigstens den traditionellen Freimarktsbesuch konnte ich mit dem Rest der Familie durchführen, was ausgewählte Haushalte in der ganzen Welt mit unserer Seasons’s Greetings-Card mitgeteilt bekommen haben.

Vieles, wie den Krebstod meiner Großtante oder meinen Auffahr-Autounfall ohne Personenschaden aber mit wirtschaftlichem Totalschaden an meinem Polo findet Ihr dort jedoch nicht und auch den Verkauf unserer Bremer Wohnung, in der ich meine beiden ersten Lebensjahre verbracht habe, oder die Gründung meiner Firma findet ihr im Netz nur angeteast. Mein online-Verhalten hat sich doch deutlich gewandelt in den letzten Jahren, aber ich werde auch weiterhin gerne und intensiv Öffentlichkeit generiere für Themen und Veranstaltungen, die mich interessieren!

Ich möchte mich an dieser Stelle bei den zahlreichen Lesern dieser Seite recht herzlich bedanken! Ein besonderer Dank gilt allen, die auf das Paypal-Spendenkonto dieses Blogs etwas überwiesen haben! Ich habe den Betrag noch ein wenig auf die Höhe meiner Trikotnummer in Dollar und die gleiche Anzahl an Cents aufgerundet um mir zu Weihnachten einen Wunsch zu erfüllen: Ich bin in das Produzenten-Geschäft eingestiegen und bin Producer der Episode 472 „Conheads in Mexico“ der „No Agenda Show“! Die Sendung mit dem ehemaligen MTV-VJ Adam Curry und dem Journalisten John C. Dvorak ist ein Tag vor Weihnachten am 23. Dezember 2012 live ausgestrahlt worden und steht in iTunes weiterhin zum Download bereit. Ein ausgiebiger Blogbeitrag zu dem besten Podcast im Universum ist für 2013 geplant. Damit Ihr auch ja nichts verpasst, lohnt sich also immer wieder ein Blick auf die Facebook-Fanseite zu meinem Blog und meinen Twitter-Feed, über die ich die Veröffentlichung neuer und nachgepflegter Blogbeiträge immer umgehend kommuniziere.

Die letzte Veranstaltung 2012 ist wie jedes Jahr am 31. Dezember der MTV-Silvesterlauf in Winsen (Aller)! Aktuell bin ich noch leicht verschnupft, aber werde es mir nicht nehmen lassen an der 33. Ausgabe dieser Veranstaltung meines Vereins teilzunehmen. Falls Ihr es nicht mehr nach Winsen (Aller) in den Start/Ziel-Bereich schafft, seid Ihr herzlich eingeladen meinen Lauf über mein Runtastic-Profil zu verfolgen und mich darüber anzufeuern. Jeden Klick, auch bei Facebook, bekomme ich während des Laufs als akustisches Signal direkt aufs Ohr.

Wenn wir uns nicht mehr persönlich sehen sollten, wüsche ich Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2013!

* Am 04. Januar 2013 habe ich die Formatierung dieses Blogbeitrags zur besseren Lesbarkeit optimiert und einen Direkt-Link zur Episode 472 des angesprochenen Podcasts eingepflegt.


Mit Twitter in das ZDF

Wie Ihr sicher schon durch nervigen Aufforderungen im Radio zum Mitdiskutieren auf Facebook-Seiten oder das blau-weiße Icon in vielen Print-Werbungen gemerkt habt, machen die traditionellen Medien immer mehr Gebrauch von den sozialen Online-Netzwerken. Auch im Fernsehen wird des Öfteren probiert „das Internet“ mit einzubinden und, abgesehen von einer gescheiterten Vorabendsendung, klappt das auch an vielen Stellen schon sehr gut. So hat das ZDF seine Sendung Das Aktuelle Sportstudio, ein recht traditionelles Format, dezent mit Social Media angereichert. Seit längerer Zeit schon wird der Schütze für das Torwand-Duell mit den prominenten Gästen am Ende der Sendung durch außergewöhnliche, fußballerische Beiträge bei der Video-Plattform Youtube ermittelt.

Merkwürdige und teils grenzwertige Retweets über den Twitter-Account der Sendung, ließen mich immer ein wenig daran zweifeln, dass das Konto wirklich offiziell ist. Dennoch nahm ich folgende Frage an die Follower ernst:

Zuvor geisterten Meldungen von der Innenministerkonferenz durch die Medien, dass Ticketpreise erhöht und Stehplätze in den Fussballstadien abgeschafft werden könnten, wegen der Sicherheit. Als regelmäßiger Ostkurven-Besucher mit den Green-Bulls-Allertal habe ich mich natürlich um die Stimmung in meinem Wohnzimmer gesorgt. Meine ausformulierte Frage wurde dann auch in der Sendung vom 2. Juni 2012 behandelt:

Der Twitter-Account @ZDFSportstudio ist also definitiv offiziell.

Wem die Tweeteinblendung zu unscharf war, kann die Formulierung meiner @-Reply, die doch ein wenig von der Fassung des Moderators Sven Voss abweicht, hier nachlesen. Falls Ihr noch nicht bei Youtube zurückgespult habt, könnt Ihr die vorweggenommene Antwort von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf meine Frage direkt hier finden. Die gesamte Sendung gibt es in voller Länge auch in der empfehlenswerten ZDF-Mediathek und zum Download als Podcast bei iTunes zum immer wieder ansehen.


Frohe Ostern!

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Bei uns sind die Eier wohl behütet! Frohe Ostern wünsche ich Euch allen!


Sportlerehrung der Celleschen Zeitung 2011

Oder Heimatsportlerwahl. Oder 58. CZ-Sportlerwahl. Die gestrige Veranstaltung der Celleschen Zeitung im Thaers Wirtshaus hatte verschiedenen Bezeichnungen. Fest steht aber, dass die älteste Veranstaltung dieser Art in ganz Deutschland bis zum Ende spannend blieb! Über die Wahlergebnisse hat die „Cellesche“ heute mehrere Seiten verfasst. Einen kleinen Ausschnitt der Titelseite Lokalsport von diesem Wochenende möchte ich Euch nicht vorenthalten. Für den Rest des Artikels und die zahlreichen anderen Berichte mit Fotos sollet Ihr die Zeitung dann selber erwerben.

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Cellesche Zeitung (Nr. 66/196.) vom 17./18. März 2012

Auf der Homepage der CZ ist mir außerdem das gute Video-Portal aufgefallen. Die bewegten Bilder von der gestrigen Veranstaltung habe ich Euch einmal hier verlinkt.