A Project by Felix Hemme

Veranstaltung

Vielen Dank für die Glückwünsche!

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Zu meinem Geburtstag haben mich auf vielen verschiedenen Wegen zahlreiche Glückwünsche erreicht! Dafür möchte ich mich auf diesem Weg recht herzlich bedanken! Ich habe mich darüber sehr gefreut!

Meinen Geburtstag habe ich wie an vielen Stellen angekündigt in Bremen verbracht. Im IMG_2447Kreise der Familie gab es erst hanseatische Kost im Friesenhof, dem Lieblingsrestaurant meiner verstorbenen Eltern in Bremen, und nach einem Rundgang über den Bremer Weihnachtsmarkt ging es beim Schlachte-Zauber, dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt an der Weser, bei leichtem Schneefall gemütlich weiter. Dort herrschte dann auch das zu meinem Lieblings-Geburtstagsgeschenk passende maritime Flair! Aber dazu mehr, wenn es soweit ist!

Für die Geburtstagspost habe ich mir dann gestern ausgiebig Zeit genommen. Nochmal vielen Dank! Unter den vielen privaten Zuschriften, waren auch einige von Firmen und Vereinen. Eine möchte ich an dieser Stelle gerne veröffentlichen, da ich diese, neben vielen privaten Glückwünschen, recht originell umgesetzt finde:

Werder Bremen


Mein viertes Landesturnfest kann losgehen!

Nach dem Turnfest ist vor dem Turnfest! Eine Formulierung, die diese Tage bei mir gar nicht besser beschreiben kann. Letzte Woche noch aktiv in Österreich auf dem Bundesturnfest, beginnt morgen in Osnabrück mein Einsatz als Volunteer beim 15. Niedersächsischen Landesturnfest. Seit Anfang der Woche ist die Vorfreude bei Teilnehmern und Organisatoren deutlich zu spüren. Das Interesse am niedersächsischen Sporthöhepunkt des Jahres steigt weiterhin stetig an, das zeigt nicht nur die gestern Abend überschrittene 1000-Fan-Marke der Facebook-Seite. Vom 20. bis 24. Juli 2012 ist Osnabrück nicht nur die Sporthauptstadt des Landes Niedersachsen: Die mitwirkenden Landesturnverbänden aus Bremen und Schleswig-Holstein machen das Landesturnfest sogar zu der größten Norddeutschen Breitensportveranstaltung! Neben 20.000 Turnerinnen und Turnern werden 300.000 Gäste in der Friedensstadt erwartet.
Als Facebook-Reporter im Presse-Team des Niedersächsischen Turner-Bundes werde ich meine Erfahrungen aus meinem Einsatz als ARD-Eventreporter und Blogger mit einbringen und Euch über die offizielle Facebook-Seite mit aktuellen Informationen und Fotos versorgen! Falls Ihr also in Osnabrück mit einem Smartphone in der Tasche unterwegs sein solltet, lohnt es sich, ab und zu mal einen Blick auf die Seite zu werfen. Falls Ihr es nicht nach Osnabrück schafft, könnt Ihr Euch dort auf dem Laufenden halten. Besser ist es aber natürlich, wenn Ihr selber mal einen Abstecher in die Friendensstadt einlegt!
Als passionierter (Micro-) Bloggern (und um mit den Accounts nicht durcheinander zu kommen) werde ich wohl mehr Nachrichten über meinen Twitter-Kanal versenden. Diese könnt Ihr auch im „Breaking News“-Bereich dieses Blogs nachlesen.
Ich freue mich schon auf mein viertes Niedersächsisches Landesturnfest! Der Countdown läuft! Ich habe gepackt! Im Prinzip kann es jetzt schon losgehen: Erlebnis Turnfest – Die Vielfalt entdecken!


Österreichisches Bundesturnfest 2012

Fotos: Matthias „Schmees“ Krüger

Nach Salzburg 2001 und Linz 2006 fand in diesem Jahr in Innsbruck mein drittes Österreichisches Bundesturnfest statt. Wettertechnisch war es ganz anders als die anderen: Wenig Sonne, viel Regen. Zweiteres glücklicherweise aber überwiegend erst, wenn wir uns abends gegen 20 Uhr mit dem letzten Bus auf den Rückweg zu unserem Zelt im Ferienparadies Natterer See machten. Dieser mehrfach prämierte Campingplatz hatte wirklich einiges gegen das nächtliche schlechte Wetter zu bieten: So konnte ich mich nach dem morgendlichen Handtuchtrockenföhnen in einer schicken Einzelkabine mit Spiegel und Waschbecken fit für den Tag machen. Und wenn mal keine Kabine frei war, konnte man sich die CaraMo-Expo, Europas größte Ausstellung von Camping-Caravaning- und Wohnmobil-Miniaturen, regengeschützt ansehen, die in Mitten der Kabinen über den ganze 1. Stock des modernen Gebäudes aufgebaut war. So richtig warm wurde es auf dem Rest des Geländes nicht, was mich aber nicht davon abhielt am letzten Tag meine Haake-Beck-Badeinsel für einen kleinen Törn im Natterer See entlang der Badegerätschaften fit zu machen. Das schlechte Wetter hat uns also nichts anhaben können. Vielleicht hat es mich sogar ein wenig beflügelt, als ich eines Tages in den frühen Morgenstunden das Nuletten-Brötchen, ein Nutellabrötchen mit Bulette, erfand. Es war unvermutet köstlich, daher testete ich im Rahmen der Frühstückstauglichkeit auch das Nähnchenschnitzel-Brötchen. Wenn sich das in Bremen zu testende Nisch-Brötchen nun ebenso frühstückstauglich erweist, steht meiner Welt-Frühstücksimbissrevolution nichts mehr im Wege.

Die ersten Tage haben wir jedenfalls genutzt, um die dreifache Olympiastadt Innsbruck zu erkunden. Eine Stadtrallye, die uns unser MTV-Vereinsvorsitzender Florian Hemme mit auf den Weg gegeben hat und die ausdrücklich ohne digitale Hilfsmittel bearbeitet werden durfte, hielt uns neben unseren eigenen Plänen auf Trab. Eine Aufgabe beinhaltete den Auftrag, dass wir verkleidet als berühmte Österreicher vor dem Rathaus ein Foto machen sollten. Auf die Frage nach berühmten Österreichern schlug der junge Mann in der Tourismus-Information vor, dass wir uns alle die Haare nach oben stylen und als ein österreichischer Nationalspieler verkleiden sollten. „Arnautoviç ist Gott!“, fügte er hinzu. Ein Werder-Trikot hatte ich natürlich dabei. Bei der kostengünstigen Erkundung der Stadt mit der Brücke über dem Inn half uns die Innsbruck-Card, mit der wir für einen Pauschalpreis über mehrere Tage kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besichtigen konnten. Neben vielen Gebäuden aus der Zeit Kaiser Maximilians I., wie das Goldenes Dachel und die Hofkirche ging es hoch hinaus: Die 148 Stufen auf den Stadtturm waren kein Problem, für die Vier-Schanzen-Tournee-Schanze Bergisel gab es eine Lift und um den wundervollen Blick auf Innsbruck von der 2334 hohen Hafelekarspitze zu genießen nahmen wir mit unseren Papierfliegern im Gepäck gleich die Nordkettenbahn. Bei der Auffahrt mit der Seilbahn konnte man einen guten Blick auf den Nordkette Singletrail, eine der berühmtesten Bike-Strecke Europas, werfen. Dafür muss man schon ein wenig verrückt sein. 

Deutlich sportlicher wurde es für uns im zweiten Teil der Woche: Über mehrere Tage hinweg absolvierten wir den Turnfest-Wahl-Vierkampf. Meine Disziplinen waren traditionell Sprint, Weitsprung, Schwimmen und Sprung.Die letzte Disziplin war übrigens die einzige, die alle MTV-Turner absolvierten und ich griff dort im direkten Vergleich mit 9,5 die meißten Punkte ab. In der Gesamtwertung habe ich den 19. Platz in meiner Altersklasse erreicht. Recht wohl gefühlt habe ich mich übrigens beim Schwimmen im Landessportcenter bzw. der Olympiaworld. Dort hingen im Eingangsbereich Fotos des Heeres Leistungssportzentrum 6 und den Österreichischen Olympioniken aus Vancouver 2010. Alle waren fast angezogen wie ich, denn das Heer hat wohl die gleiche Erima-Kollektion wie der MTV. Als kleines Schmankerl, da es das auf unseren Turnfesten nicht gibt und als Vorbereitung auf die jährliche Teilnahme der Schottenröcke am Ausschießen des Schützenkönigs in Winsen (Aller), haben wir an einem Wettbewerb im Schießen teilgenommen: 40-Schuss Luftgewehr stehend. Ganz ohne Training eine interessante Erfahrung. Mit 162 Ring landete ich am Ende in meiner Altersklasse auf Platz 4. Leider konnte ich meine beiden Zehner aus dem Probedurchlauf nicht wiederholen. MTV-intern reichte es für Platz 1 mit meiner Cowboy-Schießtechnik. Fotos von unseren Leistungen haben wir keine gemacht, aber dafür endlich mal wieder reichlich Videos. Ein erster Zusammenschnitt ist schon seit Sonntag im Netz zu finden:

Video: 

(Einige wundern sich vielleicht über den Studio-Namen zu Beginn des Trailers. Nein, ich bin nicht übergeschnappt. Seit Mitte Mai gibt es die Felix Hemme Medien Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit Sitz in Bremen. Der Trailer wurde mit Equipment dieser Firma erstellt, daher erscheint der Name dort.)

Obwohl wir in dem Trailer bestens für einen Festumzug gerüstet aussehen, wurde dieser wegen des andauernden Regenfalls am Samstag abgesagt. Weitere allgemeine Informationen entnehmt Ihr bitte der Presseschau, die ich ab heute an meine Einträge anschließe. Dieser Bereich wird dann bei Bedarf aktualisiert.

Innsbruck ist jedenfalls eine Reise wert. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dass 88% der Innsbrucker mit ihrer Lebensqualität zufrieden sind. Die Stadt habe ich außerdem als sehr international wahrgenommen. Neben den üblichen Seniorengruppen haben Pfadfinder und Turner in dieser Woche das Stadtbild geprägt. Viele verschiedene Nationen haben wir wahrgenommen, u.a. war bei einer Gruppe der UNO-Summer-School auch eine junge Dame aus Louisville, KY, meinem Austauschstaat, dabei, für die der nette Akkordeonspieler vor dem Stadtturm erstmal Oh Susanna anstimmte. Innsbruck hat schon was.

Presseschau:

www.mtv-fichte.de

www.celleheute.de

Celler Kurier vom 15. August 2012


Harzer Keiler Run 2012

Zum 111. Jubiläum hat sich der TV Hörden etwas ganz besonderes ausgedacht: Einen Extrem-Cross-Lauf durch die Feldmark rund um Hörden am Harz. Erfahren hatte ich von der Veranstaltung über einen Kontakt beim Turnkreis Osterode, der mir die diesen 1.Harzer Keiler Run empfahl. Eigentlich sollten noch zwei weitere Orientierungsläufer vom MTV „Fichte“ am Veranstaltungstag mit dabei sein, aber krankheitsbedingt steuerten die Schottenröcke zum dreiköpfigen Team „Flying Hirsch“ nur zwei starke Teilnehmer hinzu. Vor Ort traf man gleich auf bekannte Gesichter und Laufgruppen vom Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 am Nürburgring, die ebenfalls an dem heutigen, möglicherweise härtesten Extrem Crosslauf in Norddeutschland teilnehmen wollten.

Die Strecke umfasste einen Rundkurs von 7,33km vom Sportplatz durch die Kastlandschaft am Fuße des Harzes. „Auf den Spuren des Keilers“ mussten insgesamt 18 Hindernisse, die teils natürlich vorhanden und teils künstlich angelegt waren, durch ein Naturschutzgebiet gelaufen werden. Eine Runde war als „Frischlingsfährte“ ausgeschrieben. Der Parkour konnte aber auch dreimal abgelaufen werden und die isnsgesamt 20km wurden dann als „Keilerfährte“ in einer neuen Klasse bewertet. Nur 300 Meter der Strecke waren geteerte Straße, die nur kurzzeitig den unebenen Untergrund aus Kies und Waldboden unterbrachen.

Für diese außergewöhnliche Laufveranstaltung zum Vereinsjubiläum haben sich die Organisatoren richtig was einfallen lassen! Um 11 Uhr wurde an diesem Sonntag zur Jagd geblasen, im Anschluss der Startschuss für den Lauf mit einer Schrotflinte abgegeben und danach ging es noch recht fröhlich los. Viel hatte ich von dem Lauf schon wegen des Startgeldes von 29€ (39€ Keilerfährte), was im Vergleich zu ähnlichen Hindernisläufen nur die Hälfte ist, nicht erwartet. Dafür bekam man aber doch richtig viel geboten, so sprang ich über brennendes Stroh, kletterte über einen mit Holzstämmen beladenen Truck, sprang 2 Meter in einen schlammigen Fischteich und tauchte unter Baumstämmen durch. Eine ausführlichere Streckenbeschreibung findet Ihr in den Berichten auf  mtv-fichte.de und celleheute.de. Auf meinem Blog veranschaulichen wir die Hindernisse der Strecke mit einem Video:

Von Geschicklichkeit über Klettern und Springen, sowie Schwimmen und Schnelligkeit wurde entlang einer landschaftlich schönen Strecke alles gefordert. Einige mussten sich noch mehr ins Zeug legen, wie ein Läufer, der in der „Keilersule“ (im Video ca. 3:16) seinen Schuh samt Zeitmessungschip verlor. Fast 10 Minuten kramte er im Schlamm umher, bis er beides fand und mit jenem Schuh in der Hand halbbarfuß die restliche Strecke bewältigte.

Als erster aus dem Team durchlief ich nach 48:23 Minuten das Ziel auf den Sportplatz in Hörden und landete auf Platz 17. in der Frischlingsfährten-Wertung. Gemeinsam mit Martin Finke und Guido Masche erlief ich für „Flyining Hirsch“ den 3. Treppchenplatz. Heiße Kiste, Jungs!

Weitere Impressionen vom 1. Harzer Keiler Run findet Ihr auf der offiziellen Homepage.

Vertreten bei diesem Lauf war auch das Ratzeputz-Team-Celle, die weitere Fotos in einem Facebook-Fotoalbum veröffentlicht haben.

Da unsere dreckige Lauf-Karriere ja 2009 mit dem Ratzeputz-Team-Celle in Weezen begann, warteten wir noch bis alle Celler zurück im Ziel waren. Das führte allerdings auch dazu ,dass wir ohne Blessuren, aber mit einem ordentlichen Sonnenbrand  nach dem guten Wetter nach Hause fuhren. Trotzdem kommen wir gerne wieder, denn neben Erfahrung haben wir auch jede Menge gute Erinnerungen mitgenommen.
 

Presseschau:

Celler Kurier (Titelseite und Artikel aus dem Innenteil) vom 8. Juli 2012
Cellesche Zeitung vom 9. Juli 2012

Presseschau StrongmanRun

In den örtlichen Medien gab es einige Berichte von unserer Teilnahme am Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012. So viele, dass sich schon wieder ein Blogeintrag lohnt.

Zuerst wurden die wichtigen Informationen zu unserer Teilnahme auf der Vereinshomepage mtv-fichte.de veröffentlicht. Hinweise dazu gab es auf den offiziellen Seiten bei Facebook und Twitter. Über die offiziellen Netzwerkseiten der Schottenröcke wurde ebenfalls auf den Bericht via Facebook und Twitter hingewiesen. (Den entsprechenden Artikel im Mitteilungsblatt der Gemeinde Winsen (Aller) kann ich wegen eines Spaltenumbruchs aus technischen Gründen leider hier nicht zur Verfügung stellen.)

Schnell berichtete auch CelleHeute.de über unsere Leistung. Den kompletten Artikel könnt Ihr auf celleheute.de nachlesen.

Auf der Titelseite Lokalsport der Wochenendausgabe vom 12./13. Mai 2012 (Nr. 111/196. Jahrgang) berichtete die Cellesche Zeitung über den StrongmanRun mit einer starken Überschrift.

Der Celler Kurier druckte einen Bericht mit Foto gleich auf die Titelseite der Ausgabe vom 16. Mai 2012 (Nr. 20/28. Jahrgang).


Mit dreckigen Klamotten und Matsch-beschmiertem Gesicht  im Internet und auf den Titelseiten der lokalen Zeitungen. Schmutziger kann die Berichterstattung über mich wohl kaum noch werden.


Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012

„Freude am Fahren“ war trotz dichtem Nebel an einer Brücke über der Boxengasse im Start-Ziel Bereich des Nürburgrings zu lesen. Das betraf uns heute nicht, denn wir waren zum Laufen da: Der 6. Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 stand an! Nach meiner erfolgreichen Teilnahme an dieser Veranstaltung 2009 in Weezen, wo ich überraschend Platz 750 von fast 6.000 Läufern belegte, spielte in diesem Jahr bei der doppelten Teilnehmerzahl die Platzierung eine noch geringere Rolle. 8° C, Nebel mit Sichtweiten unter 30 Metern und Regen trugen ihren Teil zur Motivation bei. Über 2.000 Teilnehmern waren die Umstände wohl zu widrig und blieben schon mal dahoam. Wir nicht!

Mit dabei beim vermutlich härteste Hindernislauf Deutschlands am Nürburgring war auch Jörn Wunderlich aus Lauf-Team der Schottenröcke, mit dem ich auch schon die 20km beim Celler Wasa-Lauf in diesem Jahr abgerissen habe. Gut zwei Kilometer mehr und 30 Hindernisse lagen heute am Nürburgring vor uns. Die 21,6km-Laufstrecke verlief auf der Rennstrecke, dem Kiesbett und umliegenden Wiesen, sowie matschigen Waldgebieten. Dazwischen galt es immer wieder spektakuläre Hindernisse zu überwinden, die vielsagende Namen trugen, wie „Wadenkiller“, „Schlammassel“ oder „FinalDestination“, einem Hindernis mit 10.000 Autoreifen, acht Überseecontainern, 12×7 Meter Kletternetz, 30 Strohballen auf 25 Metern. Die Namen der Hindernisse und der genaue Streckenverlauf sind auf dem StrongmanRun-Blog detailliert nachzulesen.

Obwohl das erste Hindernis erst nach 2,5 km auf dem Plan stand, stauten sich die Menschenmassen schon davor an einem zu engen Parkplatztor. Es ging kaum voran. Fast eine Stunde kostete uns das Warten dort und an anderen Hindernissen insgesamt. Anders als andere Läufer kürzten wir nicht ab! Schließlich hatten wir auch für alle Hindernisse voll bezahlt. „Grüne Hölle“ wird der Nürburgring auch genannt und „Grüne Hölle“ war an diesem 5. Mai definitiv auch Programm: Nur 9.167 von 9.962 gestarteten Läufer erreichten am Ende des Tages unter den widrigen Bedingungen das Ziel. Jörn und ich waren 4:01:28 unterwegs, was für mich Platz 5701 bedeutet.

Medial ist die ganze Veranstaltung recht gut begleiten worden. Neben den Fotos von sportfotograf.com kann man auch bei Finisher Clip den Zieleinlauf als Online-Video sehen. Meinen Zieleinlauf aus drei verschiedenen Blickwinkeln und die Vollendung meiner ersten Runde findet Ihr hier. Zwischen jedem Clip kommt Werbung, aber es lohnt sich das durchzustehen. Alle Fernsehberichte sind schon jetzt auf dem StrongmanRun-Blog zusammengefasst. Außerdem lohnt sich ein Blick auf youtube: Viele Läufer waren mit Helm- und Brustkameras unterwegs und diese Videos findet Ihr dort.

Fisherman’s Friend StrongmanRun: Eine Erfahrung, die man auch noch ein weiteres Mal machen sollte! Davongekommen bin ich glimpflich mit Schürfwunden an den Knien und einem Muskelkater in den Handgelenken vom vielen Vierfüßlergang durch Kiesbett und Schlamm. Ich liebäugle daher schon mit einer Anmeldung zum Fisherman’s Friend StrongmanRun 2013. Die Voranmeldung ist schon ausgefüllt! Darüberhinaus hat der ganze Schlamm meiner Haut auch ganz gut getan. Wer traut sich noch dabei zu sein, wenn es wieder heißt: Freude am Laufen!?

Der nächste Hindernislauf 2012 steht aber auch noch auf dem Programm: Am 17. Juni 2012 reisen einige Schottenröcke und ich zum Harzer Keiler Run nach Hörden in den Harz.

 


re:publica 2012

Die re:publica 2012 ist vorbei. Alle Teilnehmer mit Internetzugang bei dieser Internetkonferenz haben das Netz ja schon ausgiebig vollgeschrieben. Neben dem  ZDF haben auch zahlreiche lokale Sendern aus der ARD in ihren Nachrichtensendungen über das wichtigste Treffen der digitalen Szene in Deutschland berichtet. In den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf die #rp12 angesprochen und möchte Euch daher dieses informative Video mit einigen Interviews zu Informationszwecken nicht vorenthalten.

Nach dem Friedrichstadtpalast und der Kalkscheune im letzten Jahr, haben die Organisatoren mit der STATION-Berlin, dem ehemaligen Kreuzberger Postbahnhof, eine würdige Location für die wichtigste Konferenz rund um Blogs, Social Media und die digitale Gesellschaft gefunden. Vom 2. bis 4. Mai 2012 leiteten 270 Speaker aus 30 Ländern zahlreiche Sessions für 4.000 Teilnehmer. SPIEGEL-Online streamte einige Panels live und hat jetzt auch schon Videos auf spiegel.de veröffentlicht. Laut Veranstalter werden noch mehr Videos in der nächsten Woche auf re-publica.de zu finden sein. Werft einfach mal einen Blick auf die Seiten. Bei diesem umfangreichen Programm eine Empfehlung auszusprechen ist immer schwierig: Ich habe mir von twitternden Astronauten bis zum Web-Fail-Award über Medienrecht bis zur „Royal Revue III“ mit Nilz Bokelberg und Markus Herrmann einiges angeschaut. Alles habe ich detailliert gewittert, also werft gerne einen Blick auf meine Twitter-Seite und scrollt Euch zu dem entsprechenden Zeitraum. Überrascht hat mich aber die Subconfernce re:health, die mir gute Überlappungspunkte meines Studiums mit meinen Web-Interessen aufzeigte. Hinweisen möchte ich gerne auf dieses Entstehungsvideo der analogen Twitterwall, für die das Internet ausgedruckt wurde, und einem online-Start-up mit Bremer Beteiligung mit dem Namen EyeQuest. Rund herum um die Sessions gab es auch wieder viel zu entdecken. Wer jetzt aber wissen möchte, wie man „The Nokia Gift Maschine“ dazu bewegt ein Geschenk auszuspucken oder wie lange ein Simyo- Batterypack so hält, sollte 2013 einfach mitkommen. Bei dem „Logo for human rights“ solltet Ihr aber jetzt schon mitmachen! Ich bin da ja schon vertreten.

Nächstes Jahr probiere ich dann auch wieder ein Zimmer im Meininger Hotel zu bekommen. Berlin Tag & Nacht sieht mit dem Blick von der Dachterrasse auf das Regierungsviertel einfach gut aus.

Neben vielen Kontakten, interessanten Gesprächen und neuen Ideen habe ich auch noch einen Ohrwurm mit nach Hause gebracht. Leider ist es nicht der Titelsong der Veranstaltung von Das Kraftfuttermischwerk sondern die zwischendurch gespielte, nervige Nyan Cat:

Dieses Internetphänomen hat sogar einen interessanten Wikipediaeintrag, kann bei Bedarf auch 100 Stunden am Stück gehört werden und gibt es noch in vielen Variationen.


Celler Wasa-Lauf 2012

Am letzten Wochenende habe ich meine Urkunde vom Celler Wasa-Lauf per Post erhalten, an dem ich am 11. März 2012 teilnahm. Damit ist mein Ergebnis offiziell: Über die 20 km-Distanz bin ich 17. in meiner Altersklasse geworden! Auch die Zeit von 1:43:19 ist mit dem geringen Training, das ich betreiben konnte, sehr zufriedenstellen. Gesetzt hatte ich mir als realistisches Ziel nach der Winterpause eigentlich 1:50:00 und da bin ich ja deutlich drunter geblieben. Etwas schnelle als ich war Jörn Wunderlich, mit dem ich mich unter die mehr als 9300 Teilnehmer des Volkslaufes mischte.

Kurz vor dem Start machten vor einer bekannten örtlichen Sehenswürdigkeit, dem Celler Schloss.

(Das Foto ist Euch aber von Facebook und Twitter sicher schon bekannt.)

Der 5km-Rundkurs durch Celle bietet reichlich Abwechslung. Der ständig wechselnde Untergrund lenkt dabei aber schon sehr von der malerischen Altstadt und dem Schlossgarten ab. Auch die vierfache Wiederholung der gleichen Strecke ist gewöhnungsbedürftig, aber ich bin ja auch schon zum dritten Mal dabei. Am Ende ist man aber dann doch froh, die ganze Distanz absolviert zu haben. So schlimm war es auch nicht, wie man an unseren Gesichert kurz nach dem Zieleinlauf  sehen kann.

 An diesem Sonntag war das aber noch nicht mein letzter Einsatz für den MTV: Für mich ging es im Anschluss gleich weiter nach Hermannsburg zu einem Handballspiel meiner 1. Herrenmannschaft. Nach 20km-Laufen gönnte mir wenigstens der Schiedsrichter 2 x 2 Minuten Pause sonst hätte ich die ganzen 60 Minuten durchgespielt.

Einen Bericht zu allen MTV-Teilnehmern am Wasa-Lauf 2012 findet Ihr auf mtv.fichte.de.


Berichte zum Neujahrsempfang der Green Bulls Allertal

Nach dem Neujahrsempfang meines Werder-Fanclubs „Green Bulls Allertal“ war die Berichterstattung in den lokalen Medien überraschend gut! CelleHeute.de berichtete ausführlich und setzte sogar den Link zu meinem Facebook-Fotoalbum von der Fan-Weihnachtsfeier im VIP-Club-Ost.

Der ortsansässige Kurier druckte folgenden Bericht:

Celler Kurier (Nr. 5/28) vom 1. Februar 2012

Und auf der Titelseite gab es das Foto etwas kleiner aber dafür in Farbe:

Alle Infos zu dem Werder-Fanclub aus dem Celler Westkreis „Green Bulls Allertal“ findet Ihr auf unserer Facebook-Seite und unserer Twitter-Seite!


Heideblütenfest Meißendorf 2011

Foto: Maximilian Schmidt

Leider musste ich meinen lange geplanten Sommerurlaub absagen, aber dafür bot sich dann die Gelegenheit, erstmals das Heideblütenfest in Meißendorf am vergangenen Samstag zu besuchen. Schon in der ersten Stunde auf dem Festzelt zeigte sich, dass dies eine gute Entscheidung war, denn der Fanfarenzug Meißendorf spielte den Song zum Fall der Berliner Mauer:

Wenig später wurde dann die Meißendorfer Heidekönigin 2011, die durch die auf dem Festzelt anwesenden Gäste per Stimmzettel gewählt wurde, proklamiert. Das Video ist etwas wackelig, da ich nebenbei noch mit einer anderen Kamera fotografiert habe. Es geht los kurz nach Bekanntgabe der 2. Hofdame:

Am Sonntag bewegte sich dann ein langer Umzug durch Meißendorf. Den mit zahlreichen Ballons geschmückten Feuerwehrwagen habe ich nicht mit drauf bekommen, dafür aber den ganzen Rest:

Ganz euphorisiert von der Tatsache, dass mein YouTube-Konto nun Uploads von Videos unterstützt, die länger als 15 Minuten sind, habe ich die Kamera während der kompletten Krönungszeremonie mal testweise fast durchgehend mitlaufen lassen. Nur bei den Musikstücken habe ich mir kurze Pausen gegönnt und auch mal gezoomt. Das geht nämlich leider bei der Kamera nicht während der Aufnahme. Nehmt Euch ruhig die knapp 40 Minuten Zeit! Es lohnt sich:

Neuigkeiten über das Meißendorfer Heideblütenfest findet Ihr auf der offiziellen Website oder bei Facebook.


Erima-Cup 2011

Deutschen Spitzenhandball gab es am 6. und 7. August 2011 in Bremen bei dem 3. Erima-Cup zu sehen. Dies Saisonvorbereitung war den vier teilnehmenden Mannschaften noch deutlich anzusehen und so kam es im Auftaktspiel dazu, dass der zweimaligen Turniersieger SG Flensburg-Handewitt dem Champions-League-Teilnehmer Füchse Berlin mit 27:33 (12:14) unterlag. Im zweiten Samstagsspiel ging es noch torreicher zu: Nach einem turbulenten Start unterlag der Deutsche Meister (ehemals SG VfL Bad Schwartau-Lübeck) dem TBV Lemgo mit 32:38 (15:14). Das kleine Finale am Sonntag konnte Hamburch dann gewinnen. Im Endspiel gingen die Füchse aus der Hauptstadt bei Ihrer ersten Teilnahme mit einem knappen 32:31 (18:17) als Turniersieger hervor. Einige Ausschnitte aus den Begegnungen und von der Siegerehrung habe ich in diesem kurzen Video zusammengestellt:

Leider hat wegen des Termins in den Ferien eine Teilnahme als Zuschauer mit meinen MTV-Jugendmannschaften nicht geklappt. Viele Bundesliga-Spieler sind 2012 bei den Olympischen Spielen gebunden, daher wird dieses bestbesetzte Vorbereitungsturnier im Bremen im nächsten Jahr nicht stattfinden, aber 2013 werde ich sicher wieder zum Erima-Cup in Halle 7 sein. Grund dafür sind nicht nur die packenden Partien auf hohem Niveau, sondern das ungewöhnliche Handball-Flair in der Fußball-Stadt Bremen. Es war schon recht ungewohnt Handball-Weltmeister wie Florian Kehrmann auf der Straße über den Weg zu laufen. Auch in der Halle war die Atmosphäre recht ungezuwungen und die Handballstars gaben fleißig Autogramme oder erfreuten die Fans auf anderen Wegen, wie meine Facebook-Freunde hier sehen können.

Das Werder und damit Fußball in Bremen die vorherrschende Sportart ist, blieb aber auch bei dieser Handball-Veranstaltung deutlich: Samstag informierte der Hallensprecher immer wieder über die parallel im Weserstadion stattfindende Partie der Grün-Weißen gegen Kaiserslautern. Aber auf die Spitze getrieben wurde es erst am Sonntag: Die Anwesenheit unseres Fußball-Nationalspielers Per Mertesacker in der Halle wurde recht aufgespielt, aber dass seine Freundin, Handball-Nationalspielerin Ulrike Stange direkt neben ihm saß, wurde von dem Hallensprecher mit keinem Wort erwähnt! Autogrammeschreiben stand dann für Per auf dem Programm und Ulle hat auch einige Unterschriften geleistet.


Erfolgreicher Startschuss

Die Spendenveranstaltung zur Gründung der „Wilfried-Hemme-Stiftung“ am vergangenen Samstag verlief sehr erfolgreich. Aber da ich Euch als einer der Hauptakteure ja viel erzählen kann, habe ich noch einmal einen neutralen Zeitungsartikel für Euch hochgeladen. Bei einem Klick auf den Artikel wird dieser neu geöffnet und kann dann auch bei Bedarf vergrößert werden.

Diesen Artikel aus der „Celleschen Zeitung“ kann man hier auch online lesen.

Ein großer Dank gilt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieser Auftaktveranstaltung, die mit Ihren Spenden zu einem erfolgreichen Start der Stiftungsgründung beigetragen haben. Die köstlichen Speisen an diesem Abend wurden von der „Fleischerei Kleinschmidt“ zubereitet und uns kostengünstig zur Verfügung gestellt. Für hervorragende Leistungen im Service-Bereich sei dem Team der Krebsinitiative Winsen (Aller) recht herzlich gedankt.

Seit heute ist es auch möglich, über die offiziellen Homepage www.WilfriedHemmeStiftung.de die in dem Artikel angesprochene Kontonummer zu erfragen. Maximilian Schmidt, Mitarbeiter des ehemaligen niedersächsischen Finanzministers, hat sich dazu bereit erklärt das Geld bis zur Stiftungsgründung zu verwalten.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr uns bei unserem Vorhaben unterstützen könntet. Gerne könnt Ihr die Kontonummer auch an Eure Freunde und Bekannte weitergeben oder uns Vorschläge für Benefizveranstaltungen unterbreiten. Kontaktiert uns einfach über die bekannten Möglichkeiten, zu den nun auch die neue, noch auszubauende Präsenz der Wilfried Hemme Stiftung i.G. bei Facebook zählt.


Presseschau

Für alle, die an diesem Wochenende noch keine Zeit hatte einen Blick in die Zeitungen im Celler Raum zu werfen, habe ich hier zwei Berichte zu der Spendenveranstaltung meiner Familie zur Gründung der „Wilfried-Hemme-Stiftung“. (Bei einem Klick auf einen der Artikel werden die neu geöffnet und können durch einen weiteren Klick dann auch vergrößert werden!)

Aus dem „Celler Kurier“ vom 16. Januar 2011

Aus der „Celleschen Zeitung“ vom 15. Januar 2011

Auf der Homepage der „Celleschen Zeitung“ habe ich als Blogger natürlich mal die Social Bookmark-Funktionen ausprobiert. Die machen das Verlinken um einiges leichter und daher kann ich auch direkt auf die online Version des Artikels hinweisen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei den Redakteuren für die Berichterstattung und würden uns freuen, wenn zahlreiche Gäste unserer Einladung am 22. Januar 2011 ab 17 Uhr in „Dat Groode Hus“ in Winsen (Aller) folgen.


Spendenveranstaltung

Als Andenken an meinen verstorbenen Vater möchten meine Familie und ich einem seiner letzten Wünsche entsprechen und die „Wilfried-Hemme-Stiftung“ ins Leben rufen. Dazu haben wir gestern die folgende öffentliche Einladung verschickt:

Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, aber bitten dennoch um eine kurze Voranmeldung bei uns. Wer nicht an der Veranstaltung teilnehmen kann und gerne etwas zur Gründung der Stiftung beitragen möchte, ist herzlich eingeladen über die Kommentarfunktion zu diesem Artikel mit uns in Kontakt zu treten.

Das Familienwappen auf der Einladung wurde ganz kurzfristig von der Agentur für ganzheitliche Verkaufsförderung in Winsen (Aller) www.5point8media.de gesetzt! Dafür bedanken wir uns recht herzlich!


Silvesterdinner 2010

Schon 2009 haben wir zu Silvester ein mehrgängiges Abendessen im Hotel-Restaurant „Stadt Bremen“ genossen, daher haben wir uns auch 2010 wieder mit neun Turngeschwistern in der Neuwinser Straße in Winsen (Aller) eingefunden, um köstlich zu speisen. 
Thema des diesjährigen Silvester-Menüs war „Eine Reise um die Welt“, die uns durch insgesamt acht Länder führen sollte und bei der wir ein typisches Produkt aus jedem Land verzehren durften. Durchgestartet sind wir in Spanien mit verschiedenfarbigen Sherry-Sorten zum warm werden für einen langen Flug in die USA, wo wir landestypisch mit Fingerfood versorgt wurden: Zu Selleristangen und Brot gab es einen cremigen Dip. Zurück in Europa gab es vor der Mahlzeit ganz italienisch Antipasto in Form von köstlichen Shrimps. Bei dem darauf folgenden Gang musste ich erstmal mein i-Phone zücken und ein Foto von der indischen Currysuppe machen. Dieses Foto ging dann gleich via Facebook nach Indien zu unserem Turnbruder Olli, der dort noch einige Monate verweilt. (Dazu gibt es bald auch mehr auf diesem Blog zu lesen.)

Noch ganz heiß von der gut gewürzten Suppe konnten wir uns in Norwegen etwas abkühlen. Die Portion Lachs mit einer Gemüsesauce und wildem Reis war natürlich warm und darüberhinaus auch so groß, dass einige diesen Gang schon für die Hauptspeise hielten. Die haben wir aber erst in Deutschland bekommen: zarter Sauerbraten mit gebackenen Pflaumen und Knödeln, dazu ein Salat mit Mandarinen. Langsam setzte bei mir ein Sättigungsgefühl ein, aber für den Nachtisch, ein Souffle aus Zitrusfrüchten, damit man als dänischer Seefahrer nicht an Skorbut erkrankt, war noch gut Platz. Als 8. Gang und damit zum Abschluss des diesjährigen Dinners gab es einen brasilianischen Baumkuchen und einen Kaffe zum fit werden, denn wir hatten uns für die Nacht des Jahreswechsels noch einiges vorgenommen. Das ganze Dinner konnte man übrigens für den unschlagbaren Preis von 25€ genießen. Zusätzlich hätten wir glaube ich, wie im vergangenen Jahr auch, eine Getränke-Flatrate buchen können. Das entfiel aber, denn wir Jungs aus der Gruppe mussten noch einiges an Feuerwerk abbrennen!

(Mit den Fotos hatte ich mir das übrigens etwas anders vorgestellt: Die Original-Bilder zeigen eigentlich immer mich mit dem jeweiligen Gericht. Bei der Auswertung hat man mir stellenweise aber meine Teilnahme am 31. Silvesterlauf zu sehr angesehen, daher habe ich bei den Bildern etwas rangezoomt und das ist auch der Grund, warum meine muskulösen Arme so oft zu sehen sind.)


21. Bagaluten Wiehnacht

Zum vierten Mal hintereinander konnten wir es 2010 wieder einrichten mit einer kleinen Delegation der „Schottenröcke“ und Fans in die „CD-Kaserne“ zu „Torfrock“ zu fahren. Die Karten durfte ich besorgen, aber dafür fiel auch eine Autogrammkarte für mich ab. Erstmals wurden bei dem Konzert kostenlos Gehörschutz-Stöpsel „füäh inne Ohrn“ verteilt. Das war etwas überraschend, aber sicher nicht grundlos, wie man auf der Homepage des Sponsors, dem Hörgeräte-Akustiker „amplifon“ nachlesen kann. Neben mir haben aber nur wenige diese Option wahrgenommen und ihr Gehör geschützt. Nach einem kurzen Warm-Up mit warmem Met wurde dann die mittlerweile „21. Bagaluten Wiehnacht“ mit den vier Bagaluten-Rockern und mehr als 1000 Gästen in der gut gefüllten Halle 10 zelebriert. Die Songs sind ja nicht mehr so aktuell, jedoch hat das Singen von lustigen Liedern, wie „Presslufthammer B-B-B-Bernhard“ oder dem Titelsong des „Werner“-Films „Beinhart“ in einer so großen Gemeinschaft doch einen hohen Spaßfaktor. Als kurze Hörproben habe ich mal zwei Videos über meinen You Tube-Account hochgeladen:

Bei „Häuptling rote Locke“ war das Publikum noch etwas verhalten, …

dafür ging es bei „Der Trunkenbold“ später deutlich besser mit.

Wie der Name „Bagaluten Wiehnacht“ aber schon andeutet, handelt es sich um eine Weihnachtsveranstaltung, bei der ein entsprechend festliches Lied natürlich nicht fehlen darf. Traditionell haben Torfrock daher ihren Klassiker „Leise pieselt das Reh (gelbe Spuren in den Schnee)“ gemeinsam mit der mäßigen Vorband „Wohnraumhelden“ zum Abschluss der Veranstaltung gespielt. Wie jedes Jahr wurde dazu auch der Rest der Crew auf die Bühne geholt und durch als Schnaps-ausschenkende Engel eine weihnachtliche Atmosphäre generiert. Weitere Infos zu der Bagalutenband „Torfrock“ erhaltet ihr auch auf der offiziellen MySpace-Seite.

Ein gutes Beispiel, warum man ich das Angebot der Gehörschutz-Stöpsel auch nächstes Jahr wieder gerne annehmen werde, hat mein iPhone aufgezeichnet. Das in diesem Tweet erwähnte Video, das ich direkt aus dem Konzertsaal geschickt habe, klingt nicht so gut. Ähnliche Probleme sind mir aber schon vom letzten Besuch der Halle 7 zu Bremer Freimarktszeiten bekannt, daher habe ich die iPhone-Videos von Mickie Krause in dem damaligen Bericht erst recht nicht nutzen wollen.