A Project by Felix Hemme

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Harzer Keiler Run 2012

Zum 111. Jubiläum hat sich der TV Hörden etwas ganz besonderes ausgedacht: Einen Extrem-Cross-Lauf durch die Feldmark rund um Hörden am Harz. Erfahren hatte ich von der Veranstaltung über einen Kontakt beim Turnkreis Osterode, der mir die diesen 1.Harzer Keiler Run empfahl. Eigentlich sollten noch zwei weitere Orientierungsläufer vom MTV „Fichte“ am Veranstaltungstag mit dabei sein, aber krankheitsbedingt steuerten die Schottenröcke zum dreiköpfigen Team „Flying Hirsch“ nur zwei starke Teilnehmer hinzu. Vor Ort traf man gleich auf bekannte Gesichter und Laufgruppen vom Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 am Nürburgring, die ebenfalls an dem heutigen, möglicherweise härtesten Extrem Crosslauf in Norddeutschland teilnehmen wollten.

Die Strecke umfasste einen Rundkurs von 7,33km vom Sportplatz durch die Kastlandschaft am Fuße des Harzes. „Auf den Spuren des Keilers“ mussten insgesamt 18 Hindernisse, die teils natürlich vorhanden und teils künstlich angelegt waren, durch ein Naturschutzgebiet gelaufen werden. Eine Runde war als „Frischlingsfährte“ ausgeschrieben. Der Parkour konnte aber auch dreimal abgelaufen werden und die isnsgesamt 20km wurden dann als „Keilerfährte“ in einer neuen Klasse bewertet. Nur 300 Meter der Strecke waren geteerte Straße, die nur kurzzeitig den unebenen Untergrund aus Kies und Waldboden unterbrachen.

Für diese außergewöhnliche Laufveranstaltung zum Vereinsjubiläum haben sich die Organisatoren richtig was einfallen lassen! Um 11 Uhr wurde an diesem Sonntag zur Jagd geblasen, im Anschluss der Startschuss für den Lauf mit einer Schrotflinte abgegeben und danach ging es noch recht fröhlich los. Viel hatte ich von dem Lauf schon wegen des Startgeldes von 29€ (39€ Keilerfährte), was im Vergleich zu ähnlichen Hindernisläufen nur die Hälfte ist, nicht erwartet. Dafür bekam man aber doch richtig viel geboten, so sprang ich über brennendes Stroh, kletterte über einen mit Holzstämmen beladenen Truck, sprang 2 Meter in einen schlammigen Fischteich und tauchte unter Baumstämmen durch. Eine ausführlichere Streckenbeschreibung findet Ihr in den Berichten auf  mtv-fichte.de und celleheute.de. Auf meinem Blog veranschaulichen wir die Hindernisse der Strecke mit einem Video:

Von Geschicklichkeit über Klettern und Springen, sowie Schwimmen und Schnelligkeit wurde entlang einer landschaftlich schönen Strecke alles gefordert. Einige mussten sich noch mehr ins Zeug legen, wie ein Läufer, der in der „Keilersule“ (im Video ca. 3:16) seinen Schuh samt Zeitmessungschip verlor. Fast 10 Minuten kramte er im Schlamm umher, bis er beides fand und mit jenem Schuh in der Hand halbbarfuß die restliche Strecke bewältigte.

Als erster aus dem Team durchlief ich nach 48:23 Minuten das Ziel auf den Sportplatz in Hörden und landete auf Platz 17. in der Frischlingsfährten-Wertung. Gemeinsam mit Martin Finke und Guido Masche erlief ich für „Flyining Hirsch“ den 3. Treppchenplatz. Heiße Kiste, Jungs!

Weitere Impressionen vom 1. Harzer Keiler Run findet Ihr auf der offiziellen Homepage.

Vertreten bei diesem Lauf war auch das Ratzeputz-Team-Celle, die weitere Fotos in einem Facebook-Fotoalbum veröffentlicht haben.

Da unsere dreckige Lauf-Karriere ja 2009 mit dem Ratzeputz-Team-Celle in Weezen begann, warteten wir noch bis alle Celler zurück im Ziel waren. Das führte allerdings auch dazu ,dass wir ohne Blessuren, aber mit einem ordentlichen Sonnenbrand  nach dem guten Wetter nach Hause fuhren. Trotzdem kommen wir gerne wieder, denn neben Erfahrung haben wir auch jede Menge gute Erinnerungen mitgenommen.
 

Presseschau:

Celler Kurier (Titelseite und Artikel aus dem Innenteil) vom 8. Juli 2012
Cellesche Zeitung vom 9. Juli 2012
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Mit Twitter in das ZDF

Wie Ihr sicher schon durch nervigen Aufforderungen im Radio zum Mitdiskutieren auf Facebook-Seiten oder das blau-weiße Icon in vielen Print-Werbungen gemerkt habt, machen die traditionellen Medien immer mehr Gebrauch von den sozialen Online-Netzwerken. Auch im Fernsehen wird des Öfteren probiert „das Internet“ mit einzubinden und, abgesehen von einer gescheiterten Vorabendsendung, klappt das auch an vielen Stellen schon sehr gut. So hat das ZDF seine Sendung Das Aktuelle Sportstudio, ein recht traditionelles Format, dezent mit Social Media angereichert. Seit längerer Zeit schon wird der Schütze für das Torwand-Duell mit den prominenten Gästen am Ende der Sendung durch außergewöhnliche, fußballerische Beiträge bei der Video-Plattform Youtube ermittelt.

Merkwürdige und teils grenzwertige Retweets über den Twitter-Account der Sendung, ließen mich immer ein wenig daran zweifeln, dass das Konto wirklich offiziell ist. Dennoch nahm ich folgende Frage an die Follower ernst:

Zuvor geisterten Meldungen von der Innenministerkonferenz durch die Medien, dass Ticketpreise erhöht und Stehplätze in den Fussballstadien abgeschafft werden könnten, wegen der Sicherheit. Als regelmäßiger Ostkurven-Besucher mit den Green-Bulls-Allertal habe ich mich natürlich um die Stimmung in meinem Wohnzimmer gesorgt. Meine ausformulierte Frage wurde dann auch in der Sendung vom 2. Juni 2012 behandelt:

Der Twitter-Account @ZDFSportstudio ist also definitiv offiziell.

Wem die Tweeteinblendung zu unscharf war, kann die Formulierung meiner @-Reply, die doch ein wenig von der Fassung des Moderators Sven Voss abweicht, hier nachlesen. Falls Ihr noch nicht bei Youtube zurückgespult habt, könnt Ihr die vorweggenommene Antwort von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auf meine Frage direkt hier finden. Die gesamte Sendung gibt es in voller Länge auch in der empfehlenswerten ZDF-Mediathek und zum Download als Podcast bei iTunes zum immer wieder ansehen.

Presseschau StrongmanRun

In den örtlichen Medien gab es einige Berichte von unserer Teilnahme am Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012. So viele, dass sich schon wieder ein Blogeintrag lohnt.

Zuerst wurden die wichtigen Informationen zu unserer Teilnahme auf der Vereinshomepage mtv-fichte.de veröffentlicht. Hinweise dazu gab es auf den offiziellen Seiten bei Facebook und Twitter. Über die offiziellen Netzwerkseiten der Schottenröcke wurde ebenfalls auf den Bericht via Facebook und Twitter hingewiesen. (Den entsprechenden Artikel im Mitteilungsblatt der Gemeinde Winsen (Aller) kann ich wegen eines Spaltenumbruchs aus technischen Gründen leider hier nicht zur Verfügung stellen.)

Schnell berichtete auch CelleHeute.de über unsere Leistung. Den kompletten Artikel könnt Ihr auf celleheute.de nachlesen.

Auf der Titelseite Lokalsport der Wochenendausgabe vom 12./13. Mai 2012 (Nr. 111/196. Jahrgang) berichtete die Cellesche Zeitung über den StrongmanRun mit einer starken Überschrift.

Der Celler Kurier druckte einen Bericht mit Foto gleich auf die Titelseite der Ausgabe vom 16. Mai 2012 (Nr. 20/28. Jahrgang).


Mit dreckigen Klamotten und Matsch-beschmiertem Gesicht  im Internet und auf den Titelseiten der lokalen Zeitungen. Schmutziger kann die Berichterstattung über mich wohl kaum noch werden.

Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012

„Freude am Fahren“ war trotz dichtem Nebel an einer Brücke über der Boxengasse im Start-Ziel Bereich des Nürburgrings zu lesen. Das betraf uns heute nicht, denn wir waren zum Laufen da: Der 6. Fisherman’s Friend StrongmanRun 2012 stand an! Nach meiner erfolgreichen Teilnahme an dieser Veranstaltung 2009 in Weezen, wo ich überraschend Platz 750 von fast 6.000 Läufern belegte, spielte in diesem Jahr bei der doppelten Teilnehmerzahl die Platzierung eine noch geringere Rolle. 8° C, Nebel mit Sichtweiten unter 30 Metern und Regen trugen ihren Teil zur Motivation bei. Über 2.000 Teilnehmern waren die Umstände wohl zu widrig und blieben schon mal dahoam. Wir nicht!

Mit dabei beim vermutlich härteste Hindernislauf Deutschlands am Nürburgring war auch Jörn Wunderlich aus Lauf-Team der Schottenröcke, mit dem ich auch schon die 20km beim Celler Wasa-Lauf in diesem Jahr abgerissen habe. Gut zwei Kilometer mehr und 30 Hindernisse lagen heute am Nürburgring vor uns. Die 21,6km-Laufstrecke verlief auf der Rennstrecke, dem Kiesbett und umliegenden Wiesen, sowie matschigen Waldgebieten. Dazwischen galt es immer wieder spektakuläre Hindernisse zu überwinden, die vielsagende Namen trugen, wie „Wadenkiller“, „Schlammassel“ oder „FinalDestination“, einem Hindernis mit 10.000 Autoreifen, acht Überseecontainern, 12×7 Meter Kletternetz, 30 Strohballen auf 25 Metern. Die Namen der Hindernisse und der genaue Streckenverlauf sind auf dem StrongmanRun-Blog detailliert nachzulesen.

Obwohl das erste Hindernis erst nach 2,5 km auf dem Plan stand, stauten sich die Menschenmassen schon davor an einem zu engen Parkplatztor. Es ging kaum voran. Fast eine Stunde kostete uns das Warten dort und an anderen Hindernissen insgesamt. Anders als andere Läufer kürzten wir nicht ab! Schließlich hatten wir auch für alle Hindernisse voll bezahlt. „Grüne Hölle“ wird der Nürburgring auch genannt und „Grüne Hölle“ war an diesem 5. Mai definitiv auch Programm: Nur 9.167 von 9.962 gestarteten Läufer erreichten am Ende des Tages unter den widrigen Bedingungen das Ziel. Jörn und ich waren 4:01:28 unterwegs, was für mich Platz 5701 bedeutet.

Medial ist die ganze Veranstaltung recht gut begleiten worden. Neben den Fotos von sportfotograf.com kann man auch bei Finisher Clip den Zieleinlauf als Online-Video sehen. Meinen Zieleinlauf aus drei verschiedenen Blickwinkeln und die Vollendung meiner ersten Runde findet Ihr hier. Zwischen jedem Clip kommt Werbung, aber es lohnt sich das durchzustehen. Alle Fernsehberichte sind schon jetzt auf dem StrongmanRun-Blog zusammengefasst. Außerdem lohnt sich ein Blick auf youtube: Viele Läufer waren mit Helm- und Brustkameras unterwegs und diese Videos findet Ihr dort.

Fisherman’s Friend StrongmanRun: Eine Erfahrung, die man auch noch ein weiteres Mal machen sollte! Davongekommen bin ich glimpflich mit Schürfwunden an den Knien und einem Muskelkater in den Handgelenken vom vielen Vierfüßlergang durch Kiesbett und Schlamm. Ich liebäugle daher schon mit einer Anmeldung zum Fisherman’s Friend StrongmanRun 2013. Die Voranmeldung ist schon ausgefüllt! Darüberhinaus hat der ganze Schlamm meiner Haut auch ganz gut getan. Wer traut sich noch dabei zu sein, wenn es wieder heißt: Freude am Laufen!?

Der nächste Hindernislauf 2012 steht aber auch noch auf dem Programm: Am 17. Juni 2012 reisen einige Schottenröcke und ich zum Harzer Keiler Run nach Hörden in den Harz.

 

re:publica 2012

Die re:publica 2012 ist vorbei. Alle Teilnehmer mit Internetzugang bei dieser Internetkonferenz haben das Netz ja schon ausgiebig vollgeschrieben. Neben dem  ZDF haben auch zahlreiche lokale Sendern aus der ARD in ihren Nachrichtensendungen über das wichtigste Treffen der digitalen Szene in Deutschland berichtet. In den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf die #rp12 angesprochen und möchte Euch daher dieses informative Video mit einigen Interviews zu Informationszwecken nicht vorenthalten.

Nach dem Friedrichstadtpalast und der Kalkscheune im letzten Jahr, haben die Organisatoren mit der STATION-Berlin, dem ehemaligen Kreuzberger Postbahnhof, eine würdige Location für die wichtigste Konferenz rund um Blogs, Social Media und die digitale Gesellschaft gefunden. Vom 2. bis 4. Mai 2012 leiteten 270 Speaker aus 30 Ländern zahlreiche Sessions für 4.000 Teilnehmer. SPIEGEL-Online streamte einige Panels live und hat jetzt auch schon Videos auf spiegel.de veröffentlicht. Laut Veranstalter werden noch mehr Videos in der nächsten Woche auf re-publica.de zu finden sein. Werft einfach mal einen Blick auf die Seiten. Bei diesem umfangreichen Programm eine Empfehlung auszusprechen ist immer schwierig: Ich habe mir von twitternden Astronauten bis zum Web-Fail-Award über Medienrecht bis zur „Royal Revue III“ mit Nilz Bokelberg und Markus Herrmann einiges angeschaut. Alles habe ich detailliert gewittert, also werft gerne einen Blick auf meine Twitter-Seite und scrollt Euch zu dem entsprechenden Zeitraum. Überrascht hat mich aber die Subconfernce re:health, die mir gute Überlappungspunkte meines Studiums mit meinen Web-Interessen aufzeigte. Hinweisen möchte ich gerne auf dieses Entstehungsvideo der analogen Twitterwall, für die das Internet ausgedruckt wurde, und einem online-Start-up mit Bremer Beteiligung mit dem Namen EyeQuest. Rund herum um die Sessions gab es auch wieder viel zu entdecken. Wer jetzt aber wissen möchte, wie man „The Nokia Gift Maschine“ dazu bewegt ein Geschenk auszuspucken oder wie lange ein Simyo- Batterypack so hält, sollte 2013 einfach mitkommen. Bei dem „Logo for human rights“ solltet Ihr aber jetzt schon mitmachen! Ich bin da ja schon vertreten.

Nächstes Jahr probiere ich dann auch wieder ein Zimmer im Meininger Hotel zu bekommen. Berlin Tag & Nacht sieht mit dem Blick von der Dachterrasse auf das Regierungsviertel einfach gut aus.

Neben vielen Kontakten, interessanten Gesprächen und neuen Ideen habe ich auch noch einen Ohrwurm mit nach Hause gebracht. Leider ist es nicht der Titelsong der Veranstaltung von Das Kraftfuttermischwerk sondern die zwischendurch gespielte, nervige Nyan Cat:

Dieses Internetphänomen hat sogar einen interessanten Wikipediaeintrag, kann bei Bedarf auch 100 Stunden am Stück gehört werden und gibt es noch in vielen Variationen.

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