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Jahresrückblick 2010

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Es hat etwas länger gedauert, aber endlich ist der Rückblick zu meinem ereignisreichen Jahr 2010 gestern fertig geworden! Die Gelegenheit möchte ich Nutzen und einige Nutzerhinweise zu meinem Blog geben: Alle Fotos können mit einem Klick darauf auch in einer größeren Ansicht angeschaut werden! Wenn Ihr danach nicht den umständlichen Weg mit dem „Die Vorherige Seite anzeigen“-Button gehen wollt, dann öffnet die Fotos einfach mit dem Zweifinger-Klick (Double-Tap) auf dem Trackpad (für Mac-User, Rechtsklick bei Windows-Nutzern) und öffnet den Link in einem neuen Fenster. Alle unterstrichene und in blau gehaltene Textelemente verlinken von meiner Seite auf weitere interessante Informationen zu dem Thema oder wie hier zu der ein oder anderen Überraschung! Das gilt auch für die über Twitter aktualisierten „Breaking News“ an der rechten Seite des Blogs und die darunter angeführte Monatsansicht! Probiert es sofort aus und klickt Euch durch meine Monatszusammenfassungen in der folgenden Aufstellung! Viel Spass!

Januar

Februar

März

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Oktober

November

Dezember

Weitere Infos zu Jahresrückblicken bietet Euch der folgende Spot.


Silvesterdinner 2010

Schon 2009 haben wir zu Silvester ein mehrgängiges Abendessen im Hotel-Restaurant „Stadt Bremen“ genossen, daher haben wir uns auch 2010 wieder mit neun Turngeschwistern in der Neuwinser Straße in Winsen (Aller) eingefunden, um köstlich zu speisen. 
Thema des diesjährigen Silvester-Menüs war „Eine Reise um die Welt“, die uns durch insgesamt acht Länder führen sollte und bei der wir ein typisches Produkt aus jedem Land verzehren durften. Durchgestartet sind wir in Spanien mit verschiedenfarbigen Sherry-Sorten zum warm werden für einen langen Flug in die USA, wo wir landestypisch mit Fingerfood versorgt wurden: Zu Selleristangen und Brot gab es einen cremigen Dip. Zurück in Europa gab es vor der Mahlzeit ganz italienisch Antipasto in Form von köstlichen Shrimps. Bei dem darauf folgenden Gang musste ich erstmal mein i-Phone zücken und ein Foto von der indischen Currysuppe machen. Dieses Foto ging dann gleich via Facebook nach Indien zu unserem Turnbruder Olli, der dort noch einige Monate verweilt. (Dazu gibt es bald auch mehr auf diesem Blog zu lesen.)

Noch ganz heiß von der gut gewürzten Suppe konnten wir uns in Norwegen etwas abkühlen. Die Portion Lachs mit einer Gemüsesauce und wildem Reis war natürlich warm und darüberhinaus auch so groß, dass einige diesen Gang schon für die Hauptspeise hielten. Die haben wir aber erst in Deutschland bekommen: zarter Sauerbraten mit gebackenen Pflaumen und Knödeln, dazu ein Salat mit Mandarinen. Langsam setzte bei mir ein Sättigungsgefühl ein, aber für den Nachtisch, ein Souffle aus Zitrusfrüchten, damit man als dänischer Seefahrer nicht an Skorbut erkrankt, war noch gut Platz. Als 8. Gang und damit zum Abschluss des diesjährigen Dinners gab es einen brasilianischen Baumkuchen und einen Kaffe zum fit werden, denn wir hatten uns für die Nacht des Jahreswechsels noch einiges vorgenommen. Das ganze Dinner konnte man übrigens für den unschlagbaren Preis von 25€ genießen. Zusätzlich hätten wir glaube ich, wie im vergangenen Jahr auch, eine Getränke-Flatrate buchen können. Das entfiel aber, denn wir Jungs aus der Gruppe mussten noch einiges an Feuerwerk abbrennen!

(Mit den Fotos hatte ich mir das übrigens etwas anders vorgestellt: Die Original-Bilder zeigen eigentlich immer mich mit dem jeweiligen Gericht. Bei der Auswertung hat man mir stellenweise aber meine Teilnahme am 31. Silvesterlauf zu sehr angesehen, daher habe ich bei den Bildern etwas rangezoomt und das ist auch der Grund, warum meine muskulösen Arme so oft zu sehen sind.)


Dezember 2010

Auf den letzten Monat des Jahres habe ich mich eigentlich immer gefreut. Nicht nur das es aus dem Adventskalender so gut wie jeden Tag etwas Süßes gibt, am 3. ist auch immer mein Geburtstag. Irgendwie ist dieser in diesem Jahr aber ein wenig in meiner Planung untergegangen, so dass ich vergessen habe offiziell einzuladen. Da ich aber so viele liebe Menschen in meinem Freundeskreis habe, musste ich trotz alledem meinen Ehrentag nicht alleine verbringen. Selber zum Geburtstag geschenkt habe ich mir übrigens den Ausstieg aus den nervigen VZ-Netzwerken. Mein Geburtstag war aber auch nur der Einstieg in ein Hammerwochenende, das am Samstag mit der Teilnahme der „Schottenröcke“ an der „1. TGW-Show Niedersachsens“ in Uetze weiterging. Diese Veranstaltung wurde vom „Turnkreis Hannover“ sehr professionell aufgezogen! Neben unserem Gesangsvortrag vor vollem Haus durften wir im letzten Programmpunkt mitwirken und gemeinsam mit allen Teilnehmern ein Abschlussbild stellen. Ich bediente dabei eine der Kanonen, mit der Konfetti verschossen wurde, das sich aber auch danach noch gut zum Werfen nutzen ließ. Einen gemütlichen Ausklang fanden wir im Turngeschwister-Rahmen dann kurz auf dem „Celler Weihnachtsmarkt“. Am Sonntag ging es ja schon weiter mit der traditionellen MTV Großveranstaltung „Circus Fichte“. Dort traten wir anlässlich des Mottos „Die zehn Jahrzehnte des MTV“ erstmals nicht in Schottenröcken auf, sondern wählten passend zu dem Beatles-Medley schwarze Anzüge in Anlehnung an die legendären Pilzköpfe. Zu der Veranstaltung gibt es dank des MTV-Medienteams natürlich auch einen ausführlichen Bericht und eine umfangreiche Fotogalerie. Und wer sich darüber hinaus noch als Turntiger beim „Circus Fichte“ die Zeit vertrieben hat, habe ich mit diesem Blogeintrag ja sicher schon deutlich gemacht.

Nach dem 2. Advent kann dann die Vorweihnachtszeit immer beginnen, daher war auch ein Kinobesuch mit meinem Bruder zu „Otto’s Eleven“ in Bremen drin. Am nächsten Wochenende ging es dann nach einer Weihnachtmarktbegehung mit dem Turnkreis Celle und einem „Männerabend“ im „Ernst August“ entgegen der Regel schon einmal in das Celler Tanzlokal „Inkognito“. Einen Tag später konnten wir dann mit mehr Turngeschwistern auf dem „Winser Weihnachtsmarkt“ das Warm-up für die Weihnachtsfeier starten. Was uns dann auf dem Weg in die „Hazzelstrase“ vor unserem Lieblings-Griechen passierte, haben wir zum Glück auf Video gebannt.

30 Handpizzen zu selbstgemachter Feuerzangenbowle und unser ebenfalls traditionelles Schrottwichteln rundeten unsere jährliche Veranstaltung ab. Richtig stolz war ich aber erst einen Tag später bzw. am Sonntagmorgen, denn dann konnten fleißige Mitglieder meiner Handballabteilung und ich innerhalb einer halben Stunde einen kompletten Heimspieltag der D-Jugend organisieren und ich schaffte es auch noch rechtzeitig zu dem Auswärtsspieltag meiner E-Jugend. Eine echt gute Truppe! Da hatten sich alle Handballerinnen und Handballer am nächsten Freitag auch die Weihnachtsfeiern verdient, erst nachmittags die Kids in der Sporthalle und am Abend dann die Erwachsenen im „Landhotel Jann Hinsch Hof“. Zu lange durfte ich dort nicht feiern, denn am Samstag ging es zum Kloster Loccum, wo mein Bruder einen Studienpreis verliehen bekam.

Aber auch unter der Woche war wegen der Weihnachtsmärkte immer viel los. Ob mit KommilitonInnen, der Mimizan-Crew, Turngeschwistern oder Freunden, ein guter Grund für einen Bummel durch das bunte Treiben ergab sich schnell. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir aber mein allererstes Autogramm. Meine Freunde wissen ja, dass ich mich durch meine Kleidung auffällig zu Werder bekenne. Kenner würden mich deswegen schon nicht mit den Fussballspielern verwechseln und wenn es vorkommt, kläre ich das schnell auf … aber wer mich auf dem Bremer Weihnachtsmarkt angafft und dann unwissend nach einem Autogramm fragt, der bekommt auch eins. Die Passanten hat die Aktion auf jeden Fall irritiert.

Pünktlich zur letzten Woche des Jahres kam dann auch das schlechte Wetter. Der gemeinsame Schwimmbadbesuch mit den Turngeschwistern musste entfallen, aber Vasillios bot uns stattdessen ein wenig Abwechslung. Vor dem Heiligen Abend im Familienkreis, führte ich zum 9. Male mein alljährliches Last-Minute-Shopping im ehemaligen „Wal-Mart“ durch. Alles etwas stressig und daher musste leider ein weihnachtlicher Blogeintrag entfallen. Das gute Material dafür möchte ich Euch aber nicht vorenthalten: Eine digitale Weihnachtsgeschichte erzählt mit den zahlreichen Internetdiensten.

Traditionell gingen die Tage zwischen den Jahren weiter mit dem jährlichen „Inkognito“-Besuch, dem Altschülertreffen meines Hermann-Billung-Gymnasiums, der „Bagaluten-Wiehnacht“ und dem Geburtstag meiner Großtante, der sich zum 90. Male jährte. Auf spiegelglatter Strecke gelangte ich beim „31. Silvesterlauf“ des MTV nicht nur gemeinsam mit den vielen Helden aus der offiziellen Fotogalerie zu Ruhm und Ehre, sondern verbrannte auch noch einige Kalorien, die ich bei einem köstlichen „Silvesterdinner“ vor dem Jahreswechsel wieder nachfüllen konnte.